Gefühle, Skills und Substanzkonsum

Substanzen können Gefühle kurzfristig sehr wirksam verändern: Alkohol kann beruhigen oder enthemmen, Amphetamine können Müdigkeit und Niedergeschlagenheit überdecken, MDMA kann Nähe und Verbundenheit verstärken. Genau diese Fähigkeit zur Emotionsregulation kann jedoch problematisch werden, wenn Substanzen regelmäßig genutzt werden, um unangenehme Gefühle zu vermeiden oder gewünschte Zustände gezielt herzustellen. Mit der Zeit kann es dadurch schwieriger werden, eigene Gefühle wahrzunehmen, einzuordnen und ohne Substanzen auszuhalten.
Die Folge erklärt, wie Gefühle entstehen und warum sich Stress, körperliche Anspannung, Grübeln, Vermeidung und Selbstvorwürfe gegenseitig verstärken können. Im Mittelpunkt stehen verschiedene emotionale Teufelskreise und die Frage, wie Menschen wieder mehr Kontrolle über ihre Reaktionen gewinnen können. Eine wichtige Rolle spielen dabei sogenannte Skills, also konkrete Strategien, mit denen sich starke Anspannung und Handlungsdruck zunächst reduzieren lassen. Deutlich wird: In der Suchttherapie geht es deshalb nicht nur darum, Konsum zu verändern, sondern häufig auch darum, Gefühle wieder zu erkennen, zu benennen und andere Möglichkeiten zu entwickeln, mit ihnen umzugehen.
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Gefühle, Skills und Substanzkonsum
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PODCAST-METADATEN
Folge: 39
Erscheinungsdatum: 24.02.2022
Podcast: Psychoaktiv
Titel: Gefühle, Skills und Substanzkonsum
Sprecher: Stefanie Bötsch
Typ: Transkript
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Transkript Beginn
00:11
Psychoaktiv, euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Steffi. Zieht’s euch rein! Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge Psychoaktiv mit unserem Suchttherapie-Special-Podcast.
00:31
Ja, und heute geht es um ein Thema, das bestimmt nicht nur Menschen betrifft, die Substanzen konsumieren. Heute reden wir nämlich über Gefühle. Und trotz allem schauen wir uns dann nochmal ganz genau an oder noch ein bisschen genauer an, was denn Substanzkonsum so mit Gefühlen machen kann. Das ist nämlich…
00:54
Meiner Meinung nach, oder nicht meiner Meinung nach, ich glaube, das ist faktisch ein riesengroßer Teil einer Suchttherapie, zu lernen, mit Gefühlen umzugehen, Gefühle auszuhalten, aber im allerersten Schritt auch zu lernen, Gefühle zu erkennen, Gefühle zu benennen. Denn schon allein das hilft einem halt auch, sich besser in seinem Alltag zu orientieren und mit seinen vorhandenen Gefühlen besser umgehen zu können.
01:22
Ich sage manchmal meinen Klienten und meinen Klientinnen, und vielleicht ist das ein bisschen vereinfacht gesagt, aber ich finde, da ist schon auf jeden Fall ein großes Fünkchen Wahrheit dran, dass im Prinzip eine Abhängigkeitserkrankung, eine Substanzgebrauchsstörung, ja, an sich eine Emotionsregulationsstörung ist oder eine Emotionsverarbeitungsstörung ist. Warum? Naja, es ist eigentlich ganz einfach zu sagen. Ähm,
01:50
Allgemein ist es ja auch leider auch viel in unserer Gesellschaft so oder bei vielen Menschen so, dass wir nie richtig beigebracht bekommen haben, wie wir eigentlich mit unseren Gefühlen oder Emotionen umgehen. Also ich fände das eigentlich eine super Sache, wenn wir ja den Emotionsgefühlsbenennungs- und Verarbeitungskurs haben oder ähnliches. Ich glaube, das würde es für viele sehr viel einfacher machen.
02:16
Aber in einer Gesellschaft, in der wir halt auch leben, die sehr auch auf Funktionalität aus ist, sind vor allem Gefühle, die als negativ bewertet werden, ja, unangebracht störend, leistungshemmend. Da meine ich so vor allem Gefühle wie Trauer oder Wut oder sowas. Und an sich heißt es so, naja, funktionieren, nicht so emotional sein. Emotionen werden oft auch als Schwäche ausgelegt. Und so kommt es dazu…
02:45
dass Gefühle einfach zu einem gewissen Teil von Menschen abgelehnt werden und einfach unterdrückt werden wollen.
02:54
Und wenn wir Gefühle unterdrücken, ich sage das immer meinen Klienten so, man muss sich das vorstellen, als würden wir versuchen, einen Gymnastikball runterzudrücken unter Wasser. Das ist vielleicht wichtig zu sagen. Ja, und das schaffen wir vielleicht auch eine Zeit, das ist vielleicht ein bisschen nervig, Gymnastikbälle sind ja echt groß, aber irgendwann springt der raus. Und der springt dann vielleicht auch raus, wenn wir es wirklich überhaupt nicht brauchen können.
03:18
Ja, und ungefähr so ist das halt auch, wenn wir versuchen, Gefühle, die wir nicht haben wollen, zu unterdrücken und nicht dazulassen. Und das geht halt auf Dauer überhaupt nicht gut und kann einen auch einfach krank machen. Und Gefühle sind im Prinzip auch dafür da, ihren Platz in unserem Leben zu bekommen, in der einen oder anderen Art und Weise.
03:39
Ja, und wenn es jetzt darum geht, Gefühle zu vermeiden oder Gefühle nicht fühlen zu wollen, dafür gibt es eigentlich einen Haufen verschiedene Möglichkeiten, das zu erlangen, die auf kurze Zeit vielleicht erstmal total hilfreich sind oder auch wirken.
03:53
Aber ja, wie ich das gerade mit dem Gymnastikball gesagt habe, halt auch nicht auf Dauer funktioniert. Und was sind das denn für verschiedene Möglichkeiten? Es gibt Menschen, die arbeiten extremst viel oder alles kursiert sich so um die Arbeit und arbeiten irgendwie 60, 70 Stunden die Woche, weil wer viel arbeitet, hat keine Zeit, sich mit anderen Gefühlen auseinanderzusetzen.
04:15
Also wir gehen sehr in die Ablenkung. Aber das kann auch andere Ablenkung sein. Man ist dauernd mit Freunden unterwegs, hat vielleicht 100.000 Ehrenämter. Also man versucht sich immer so on the run zu halten, um eben nicht mal innezuhalten und sich zu gucken, hey, wie geht es mir eigentlich? Wie schaut mein Leben aus? Wie schaut meine Gefühlswelt aus? Sondern man geht sozusagen in diesem Funktionierstatus auf.
04:41
Und ich will nicht lügen. Das wird auf jeden Fall für eine Zeit lang funktionieren, aber meistens geht es halt auf extreme Kosten der Gesundheit.
04:50
Naja, und weil wir es ja auch von Substanzgebrauchstörung oder Substanzkonsum haben, muss man halt auch ganz ehrlich sagen, kurzfristig wirklich krass wirksam gegen Gefühle, um es mal blöd zu sagen, sind halt schlichtweg Substanzen. Sei es Alkohol, der macht uns vielleicht erst ein bisschen fröhlicher und dann werden wir müde und schlafen ein. Oder sei es andere Substanzen, Amphetamin, was uns wacher und fitter macht, obwohl wir vielleicht müde und traurig sind und uns eigentlich nur unter der Bettdecke verkriechen wollen. Oder
05:19
Oder Substanzen, die uns synthetisch glücklicher machen, wie MDMA, wo wir dann plötzlich denken, wir fühlen uns mit der ganzen Welt verbunden und alles ist wunderschön und Smiles und Sunshine. Obwohl eigentlich das natürliche Gefühl, das wir haben, ganz, ganz anderes ist.
05:38
Also kurzfristig sind wir halt mit Substanzen bei einem großen Schaltbrett unserer Gefühle. Und umso öfter Menschen das machen, also mit Substanzkonsum ihre Gefühle zu modellieren, umso komplizierter wird das mit der Zeit. Warum?
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Das ist eigentlich einleuchtend, denn wenn wir uns in synthetische Gefühle flüchten und ich mag auch im Prinzip diese Unterscheidung zu sagen, es gibt natürliche Gefühle und synthetische Gefühle, trotzdem sind beide da, aber ich meine, umso mehr synthetischen Gefühlen wir uns bedienen, umso schwieriger wird es, unsere natürlichen Gefühle herauszufinden und herauszufinden, wie es uns denn wirklich natürlich geht, denn wir verschieben uns so oft,
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dass das einfach gar nicht mehr klar ist. Und darüber hinaus gibt es ja auch noch zusätzlich die Kater, sei es der Alkoholkater, aber sei es auch der Kater von anderen Substanzen, wo unsere ganzen Neurotransmitter ausgetankt sind. Da stellt sich dann irgendwann die Frage, sind wir depressiv und traurig, weil das wirklich gerade unser natürlicher Zustand ist, oder sind wir depressiv und traurig, weil wir einfach unfassbar viel MDMA konsumiert haben und unsere Neurotransmitter out sind. So, und im Prinzip
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Um es mal flaps zu sagen, ist im Prinzip ein MDMA-Kater eine künstlich hergeführte temporäre Depression, bis sich halt dann die Neurotransmitter wieder auffüllen und sich das wieder ausgleicht.
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Das ist übrigens der Grund, kleiner Side-Fact, warum es eigentlich unmöglich ist, Diagnosen zu stellen, während ein Substanzkonsum noch stattfindet. Weil ganz viele Nebenwirkungen von Substanzen und auch Katerwirkungen sich mit verschiedenen Krankheitssymptomen decken. Das heißt…
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Man braucht im Prinzip, sagen wir mal so sechs Wochen bis drei Monate Abstinenz, um eine ordentliche Depressionsdiagnose zu stellen. Weil vor allem bei einem hohen MDMA-Konsum, das halt auch einfach die Zeit ist, die es braucht, bis die Neurotransmitter wieder am Start sind. Alles früher ist eher unsicher, was es genau ist. Oder auch wenn man gerade im Entzug ist. Ich fand das mal sehr…
07:43
Ja, sehr erstaunlich oder sehr offensichtlich bei einem Klienten, der eine Borderline-Persönlichkeitsstörung in der Entgiftung gestellt bekommen hat. Mitten im Entzug von einem Extremkonsum von den verschiedensten Substanzen. In den Tests drei Monate später hat sich das schlichtweg nicht mehr bestätigt. Und da reden wir eben von einer Persönlichkeitsdiagnose, was eine sehr tiefgreifende Diagnose ist.
08:09
Und das finde ich dann halt schon ein bisschen krass und eine Sache, die auf jeden Fall auch immer mitbedacht werden muss. Aber ja, jetzt bin ich ein bisschen ausgeschweift, aber ich finde, das passt auch schon ein bisschen damit hin, weil wenn man sich halt eben in diese synthetische Gefühlswelt flüchtet oder dahin begibt, dann verschiebt sich halt eben sehr, sehr viel.
08:30
Und deswegen, weil eben Substanzen so eine effektive Art und Weise sind, Einfluss auf unsere Gefühle zu nehmen, ist der Umgang mit Gefühlen zu lernen, diese zu benennen, diese kennenzulernen, auch so ein großer wichtiger Teil innerhalb der Suchttherapie. Musik
08:51
Was ich heute mit euch anschauen möchte, ist, wie man sozusagen in dysfunktionale Emotionsstressteufelskreise reinkommt. Aber bevor wir uns das anschauen, ist es erstmal wichtig, dass wir uns angucken, wie das mit diesen ganzen Gefühlen und Emotionen im Allgemeinen überhaupt funktioniert. Genau. Und im Prinzip entstehen unsere Gefühle, unsere Emotionen erstmal anhand
09:17
wenn eine Situation auftritt, also nicht so plupp aus dem Nichts, sondern das passiert irgendwie immer in der Interaktion mit irgendetwas. So, um das ein bisschen leichter verständlich zu machen, gibt es mal wieder ein Beispiel von mir und zwar, sagen wir mal, mein Freund macht auf einer Party eine andere Frau an. So, und wir haben eine monogame Beziehung und wir haben ausgemacht, dass das nicht in Ordnung ist. So, und ich sehe das.
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Gut, so jetzt haben wir die Situation und jetzt ist es so, dass die Amygdala in meinem Gehirn, also die Amygdala könnt ihr euch vorstellen, ist wie das Gefühlsenergiezentrum in unserem Hirn.
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Jetzt ist die Frage, was mache ich mit dieser ganzen freien Energie? Wie geht es dann weiter? Und im Prinzip könnt ihr euch das so vorstellen, diese Energie wird freigesetzt und jetzt wird erstmal mit unserem präfrontalen Kortex beratschlagt. Unser präfrontaler Kortex ist im Prinzip der Analysator der Situation, ne?
10:17
Das heißt, okay, ich sehe die Situation, es kommt eine Energie auf, Wut, ich bin sauer, also ich habe hier sozusagen emotionale Energie und der präfrontale Cortex schaut sich das mal an und sagt so, aha, ja, aber ich glaube, wir können mit der Situation umgehen, das wird super, das kriegen wir hin.
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Ist zwar unangenehm, aber machen wir so. Und ich greife auf Kompetenzen zu, die ich gelernt habe und gehe jetzt zu meinem Freund hin und sage ihm, hey, du, mich verletzt das, was du machst und kannst du damit bitte aufhören oder ich gehe jetzt nach Hause. Das passt für mich gar nicht. Das ist jetzt zum Beispiel mal, und das ist im Prinzip die Handlung, die dann am Ende rausgekommen ist.
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Die gleiche Situation kann natürlich auch ganz anders laufen. Und da kommen wir so ein bisschen in die verschiedenen Teufelskreise rein. Also das, was ich euch jetzt beschrieben habe, war eher so ein sehr funktionaler Abgang. Das heißt, die Amygdala und der präfrontale Kortex setzen sich auf einen Kaffee an den Tisch und überlegen, was sie jetzt machen und kommen zu einer guten Einigung und handeln in einer kontrollierten, aber bestimmten Art und Weise, wie es der Situation angemessen ist.
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Aber ja, das kann aus den vielen verschiedensten Gründen komplett anders laufen. Zum Beispiel, wenn man schlechte Erfahrungen hat und wirklich so viel Energie freigesetzt wird, dass man komplett explodiert oder ähnliches. Aber genau da wird es eben spannend, denn da kommen wir in die verschiedenen Teufelskreise rein, die wir jetzt mal besprechen werden. Werbung
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Beim ersten Teufelskreis und im Prinzip auch beim zweiten Teufelskreis, die sind sehr, sehr ähnlich, geht es darum, dass wir eine potenzielle Gefahr wahrnehmen. Also in diesem Fall, okay, mein Freund flirtet mit einer anderen Person und das
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die Amygdala wird aktiviert, es kommt Energie raus. So, und jetzt reagiere ich da erstmal ganz körperlich mit einer super erhöhten Muskelanspannung. So, und jetzt merkt unsere Amygdala, oha, eine große Muskelanspannung, das bedeutet, das wird nochmal als Gefahrsignal gewertet und das heißt, die Amygdala aktiviert weiter und die Energie, die freigesetzt wird, immer höher, immer höher und das heißt, wir steigern sozusagen selbst
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freigesetzte Energie und die Intensität des Gefühls am Ende. Das gleiche ist zum Beispiel auch, wenn die gleiche Situation passiert, aber anstatt der Muskelanspannung fangen wir
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an, schneller zu atmen und so, ja, oh Gott, ja, was mache ich jetzt so, ne? Und bin erstmal total unter Stress und auch dadurch aktiviert die Amygdala weiter, weil sie das sozusagen als zusätzliches Gefahrensignal wahrnimmt und dann die Situation nochmal energetisch gesteigert wird. Und so kommen wir sozusagen…
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durch diese körperliche Reaktion, sei es die Muskelanspannung, sei es das schnelle Atmen, zu einer höheren Aktivierung und immer einer höheren Aktivierung, bevor wir uns überhaupt mal mit dem präfrontalen Kortex an unserem Kaffeetisch gesetzt haben, um die Situation zu analysieren. Und dadurch kommt es eben zu einer höheren Emotion, zu einer höheren Energieausstoß, wie es eventuell überhaupt nötig ist. So, und…
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Eine Möglichkeit, da rauszukommen, ist einfach Entspannung und Atmung. Einfach ist leichter gesagt als getan. Sorry, das einfach hätte ich mir auch sparen können. Aber es gibt halt verschiedene Atemübungen, wenn man merkt, okay, es wird immer mehr und mehr, die Anspannung steigert sich, dass man mit verschiedenen Atemübungen erstmal versuchen kann,
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sich eine gewisse Entspannung zu machen. Und vor allem, wenn es um körperliche Sachen geht, sind Entspannung und Atmungsübungen echt super. Das heißt zum Beispiel, genau dieser Situation, dass ich sage, okay, das ist die Situation, ich atme gerade richtig schnell, ich mache jetzt eine 4-7-8-Atmung. Das ist 4 mal 1, 7 halten, 8 mal ausatmen, 4 mal 1, 7 halten, 8 ausatmen. Also, dass ich sozusagen versuche, damit mich erstmal runterzufahren. Warum?
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um im Prinzip es zu schaffen, mich wieder auf ein Level zu bekommen, damit ich mich mit meinem präfrontalen Cortex, dem Analysator, an den Tisch setzen kann und die Energie mit dem Analysator sozusagen sich beratschlagen kann, wie diese Situation weitergehen kann. Sollte ich das nicht machen, kann es eben zu einer extremen Situation oder Reaktion kommen. Das heißt, der Handlungsaspekt
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kann in verschiedenen Dingen ausbrechen, wo man sich vielleicht dann auch nicht so wohl mitfühlt. Das heißt, ich mache eine riesengroße Szene und werde total aggressiv und schrei rum und was auch immer oder schlag im allerschlimmsten Fall meinen Freund oder aber auch in die andere Richtung, dass ich wegrenne, der Situation komplett aus dem Weg gehe, das komplett in die Vermeidung gehen möchte. Also einfach eine Reaktion, mit der ich mich nicht so wohl fühle. Und
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die im Prinzip auch dann nur energiegesteuert ist und mein Analysator gar nicht mitsprechen darf. Ein weiterer Teufelskreis ist im Prinzip, dass die Amygdala auch die Teile des Gehirns aktivieren kann, in denen unsere Gedanken generiert werden. Und dadurch werden wir hellwach und fangen an zu prüfen, ob eine Bedrohung irgendwo vorliegt.
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Dies führt dann einfach zum dauerhaften Scannen von Gefahren, von irgendwelchen Unstimmigkeiten und das sorgt dann wieder darum, dass die Amygdala immer mehr aktiviert wird und man immer, immer weiter grübelt, grübelt, grübelt. Nehmen wir oder bleiben wir bei meiner Situation. Sagen wir mal, wir sind auf der Party und zwar sitze ich gerade nicht mit meinem Freund zusammen,
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aber ich beobachte ihn die ganze Zeit und denke mir so, da stimmt irgendwas nicht. Hat er nicht gerade dieses Mädchen nach vorne angeschaut? Oder vielleicht doch nicht. Aber doch, hat er doch. Ha, jetzt ist er an seinem Handy, aber er schreibt ja nicht mir, der kann ja nur jemand anderem schreiben. Und ah, da doch schon wieder, der hat doch schon wieder eine Frau angeschaut. Und versteht ihr, was ich meine? Das heißt, dieses
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Das ganze Scannen oder auch außerhalb von der Party, wenn man überlegt, dass jedes Mal, wenn man am Handy ist und immer denkt, der geht mir vielleicht fremd, wenn das sozusagen die grundlegende Angst ist und das heißt, ich scanne immer nach dieser Gefahr und was ist sozusagen das Produkt der ganzen Sache? Die Amygdala wird immer mehr aktiviert und aktiviert, sie setzt immer mehr Energie frei und ich komme wieder in so eine negative Spirale von negativen Gefühlen, die ich mir im Prinzip auch mit selbst schaffe.
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Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, ist zum Beispiel eine Möglichkeit, zu versuchen, bewertungsfrei wahrzunehmen. Und zum bewertungsfreien Wahrnehmen gehört im Prinzip auch schon zu versuchen, erst mal sein Gefühl zu bestimmen und zu benennen. Also um was geht es mir denn hier eigentlich gerade? Welches Gefühl steckt denn dahinter? Und wenn ich dann mal so in mich gehe und da mal ein bisschen drauf schaue, kann ich das vielleicht als Angst bezeichnen.
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Verlassen zu werden definieren. Okay, ich habe Angst, verlassen zu werden. Und somit wird dieses diffuse energetische Wirrwarr von Gefahrensuche und sich reinsteigern, blöd gesagt, gelöst.
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gleich mal ein bisschen klarer. Ich weiß, um was es geht und dadurch fällt es mir auch schon mal leichter, mein Bedürfnis zu konkretisieren. Denn wenn ich Angst habe, verlassen zu werden, dann habe ich das Bedürfnis nach mehr Sicherheit. So, und mit dieser Sache kann man ja schon mal ein bisschen besser arbeiten, als mit dieser diffusen Angst, dass irgendwas…
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ist und ich weiß nicht wie und ah, ne, versteht ihr, was ich meine? Und dieses runterbrechen auf bewertungsfreies Wahrnehmen, okay, was ist Phase? Ich bewerte das jetzt erstmal nicht, ich schaue erstmal, was Phase ist, kann eben einen gewissen Abstand generieren und einen so wieder in die Handlungsfähigkeit bringen und sich im besten Falle, wie ich schon sage, sich mit dem präfrontalen Kortex zusammenzusetzen und eben, ja, diese Gefühle mit zu analysieren.
18:32
Manchmal ist es so, dass wenn die Amygdala aktiviert wird, werden auch Bereiche des Gehirns aktiviert, die im Prinzip auch für die Vermeidung von gefühlten negativen Gefühlen zuständig sind. Und im Prinzip kann allein die Vermeidung, wie ich schon ganz vorne gesagt habe, eben auch einen sehr ungünstigen Kreislauf aktivieren und beenden.
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im Prinzip diese angeregten körperlichen Reaktionen, die eben durch die Amygdala angeregt werden, können durch eine Vermeidung auch einfach viel schlechter abgebaut werden. Also das ist sehr spannend. Bei manchen Klienten merkt man zum Beispiel, dass wenn Gefühle
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lange vermieden wurden, dass die ganz flach atmen, weil sie schon lange nicht mehr wirklich tief eingeatmet haben. Und das ist ja im Prinzip eine Stressreaktion, was aber dann eben auch noch ganz andere körperliche Folgen zu tun haben kann. Und das ist aber dann irgendwann nicht mehr an irgendeine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Gefühl geknüpft, sondern die atmen einfach flach, weil sie es sich irgendwann antrainiert hat. Dadurch, dass sie das immer vermieden haben und eben so ein unterschwelliges Gefühl
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Diffuses Gefühl haben und
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Und das beschränkt sie im Prinzip dann auch dauerhaft in gewisser Art und Weise ein. Also das findet man eben auch in der Praxis oder ganz, was vielleicht auch andere kennen, so diese körperliche Anspannung. Wenn man die ganze Zeit verspannt ist, kann das auch daran liegen, dass man gewisse Gefühle nicht verarbeitet und dieser körperlichen Anspannung einfach bleibt und sie nicht abbaut. Und so kommt es dann zum Beispiel dazu, dass man Rückenschmerzen entwickelt.
20:07
Als grobes Beispiel. Also das ist so ein bisschen auch damit gemeint, dass diese körperlichen Reaktionen nicht abgebaut werden kann und man einfach darin verharrt.
20:17
Eine mögliche Kompetenz, Basiskompetenz, um mit Gefühlen umzugehen und sie nicht zu vermeiden, ist sozusagen die Perspektive auf diese Gefühle zu ändern. Ich versuche eigentlich immer, es klappt leider nicht immer, weil ich es selbst so drin habe, das Wort negative Gefühle zu vermeiden, denn negative Gefühle,
20:40
so what, das sind eigentlich, jedes Gefühl ist wichtig und zeigen uns irgendetwas und die Basiskompetenz ist im Prinzip genau, diese Haltung anzunehmen, zu sagen, okay, Gefühle sind immer meine Verbündete, egal ob sie
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… ob sie mir jetzt ein schönes oder ein unschönes Gefühl machen. Sondern sie wollen mir immer irgendwas zeigen. Und als Beispiel, ich werde wütend und die Wut zeigt mir, dass eine Grenze überschritten wurde. Oder das Gefühl der Scham, was ja ganz viele auch sehr unaushaltbar finden, ist zum Beispiel auch dafür da, dass eine Gesellschaft funktioniert. Ich finde es immer sehr eindrücklich …
21:21
Da muss ich mal dran denken, hat mal ein Klient erzählt, so naja, Kokain würde einem das Schamgefühl komplett nehmen. Ganz ehrlich, man könnte jemanden vor einem vor dem Boden kacken und es wäre einem total egal. Und ich finde dieses Beispiel immer sehr passend, wo ich mir denke, so hey, da ist doch eigentlich echt super, dass wir Schamgefühle haben, sonst würde einen jeder vor die Füße kacken, hat doch keiner Bock drauf.
21:43
Aber ich hoffe, ihr versteht mit diesem Beispiel, was ich meine, dass eben Schamgefühle sozusagen auch helfen, uns in der Gesellschaft aufeinander Acht zu geben und Grenzen zu wahren. Und das kann man im Prinzip mit allen Gefühlen machen und hätten wir diese nicht, kann eben Dinge passieren, die vielleicht nicht so cool sind.
22:05
So, wir haben noch zwei Teufelskreise, die wir uns anschauen, die jetzt auch ein bisschen kürzer sind. Der erste Teufelskreis von den zwei ist, dass man sozusagen anfängt, sich selbst Vorwürfe für die eigenen Emotionen zu machen. Also im Prinzip, ich ärgere mich darüber, dass ich mich schon wieder ärgere. Und auch das wird dafür sorgen, dass man immer mehr Stress aufbaut, weil ich fange ja an, meine Emotionen aktiv abzulehnen und damit steigere ich im Prinzip auch schon wieder so ein unangenehmes Gefühl ab.
22:32
Was dabei helfen kann, ist zum Beispiel eine gezielte Selbstunterstützung, also dass man versucht, wirklich positiv und wohlwollend mit sich selbst spricht. Und der letzte Teufelskreis ist,
22:49
Da geht es so ein bisschen darum, wenn man wirklich eben einen dauerhaften emotionalen Stress auch verspürt, weil Stresshormone sind zum Beispiel Cortisol und Noradrenalin und die schädigen nämlich auf Dauer, also deswegen auf Dauer den präfrontalen Kortex und dadurch wird eben die Funktionsfähigkeit des präfrontalen Kortex beeinträchtigt und
23:09
Und es wird einem immer schwerer gemacht, Situationen genau zu analysieren. Und das beeinträchtigt unsere allgemeine Problemlösekompetenz und wir fangen uns an, hilflos zu fühlen. Und deswegen reagiert die Amygdala noch mehr. Das heißt, wir produzieren noch mehr Cortisol und sind auch hier in einem sehr negativen Kreislauf drin. Da es sich beim letzten Kreislauf wirklich auch um einen Kreislauf handelt, der sich über eine lange Zeit aufbaut, heißt es hier wirklich immer,
23:37
dass man wieder sehr stark seine Analysefähigkeiten stärken muss und somit auch wieder lernen muss, eben seine emotionalen Reaktionen zu regulieren. Und hier ist natürlich dann auch wirklich eine Therapie sehr sinnvoll, die einen einfach in so einer Situation auch unterstützt und eben einem hilft, da wieder besser reinzukommen.
24:03
Ja, das war es erstmal mit den verschiedenen Teufelskreisen und ich hoffe, ihr habt das Prinzip so ein bisschen verstanden.
24:11
wie man sozusagen sich mehr und immer mehr seine Emotionen und seine emotionale Energie nach oben treiben kann und wie das ungefähr abläuft. Und vielleicht schafft der eine oder andere es auch dadurch ein bisschen zu identifizieren, ob sie vielleicht bei sich selbst so einen Teufelskreis entdeckt haben, in den sie immer mal wieder tappen. Wenn wir jetzt nochmal auf den Substanzkonsum zurückkommen, versteht man vielleicht auch jetzt ein bisschen besser,
24:35
wo sowas eben ansetzt, weil auch solche Teufelskreise der Emotionalität und der emotionalen Energie sind halt auch sehr anstrengend und die zu durchbrechen und die sozusagen auf Neutralität zu setzen, sind halt Substanzen kurzfristig erstmal eine Möglichkeit, das nicht wahrnehmen zu müssen. Wie aber eben auch, wie ich schon vorhin gesagt habe, auch ganz viele andere Sachen, wie irgendwie sich dauernd abzulenken oder
25:00
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25:23
Ja, ich sage das immer so, naja, um sich schneller mit dem präfrontalen Cortex an den Tisch zu setzen. Und zwar sind Skills im Prinzip Maßnahmen, die man macht und
25:38
sich eben aus dieser hohen Emotionalität Schritt für Schritt wieder rauszuholen, um eben in eine gewisse Handlungsfähigkeit zu bekommen. Also das heißt nämlich, wenn unsere Amygdala total durchdreht, extremst viel Energie freisetzt, ist es für uns sehr, sehr schwer, unsere Handlung zu kontrollieren, unsere Handlung irgendwie zu steuern. Und
26:04
Skills kommen im Prinzip aus der Behandlung für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und ist in den letzten Jahren immer mehr in die Suchtbehandlung mit reingerutscht und ich finde sie dafür großartig. Auch zum Beispiel bei Suchtdruck, wenn Menschen hohen Suchtdruck verspüren und daher auch einen extremen Handlungszwang jetzt zu konsumieren, verspüren, da eben gewissermaßen rauszukommen. Skills kommen
26:30
können im Prinzip wirklich die verschiedensten Dinge sein. Also es könnte das Lutschen eines Chili-Bonbons sein, das super, super krass scharf ist oder das Riechen an so Tigerbalsam. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, das hat so einen ganz beißenden Geruch. Oder spazieren gehen oder so einen Stuhlsitz an der Wand zu machen, bis so ein bisschen die Beine brennen. Also im Prinzip etwas, was ja so eine gewisse körperliche Reaktion auch hervorruft.
26:58
Das soll einem dabei helfen oder das hilft auch dabei, eben aus diesem emotional-energetischen Zustand rauszukommen. Und ich sage das immer so, man fährt wie sein komplettes Hirn hoch und kann dadurch wieder in eine gewisse Handlungsfähigkeit reinkommen.
27:14
Und ich habe ja vorhin gesagt, Spazierengehen ist im Prinzip auch ein Skill, was aber bei Skills allgemein sehr wichtig ist, dass man den richtigen Skill für den richtigen emotionalen Zustand hat. Also wenn wir jetzt mal überlegen, wir nehmen jetzt das emotionale Stressniveau, das emotionale Energieniveau von 0 bis 100 und
27:33
Und ich sage euch mal, wenn ihr jetzt gerade ein Energieniveau von 90 habt, dann geht ihr nicht spazieren. Das bringt dann auch relativ wenig, sondern da braucht man dann schon eher einen stärkeren Reiz. Und dafür ist eben das Skills-Training da, um für sich selbst eben Skills herauszufinden, die eben in solchen Situationen wirken.
27:54
Und oft macht halt auch eine sogenannte Skills-Kette sehr viel Sinn. Das heißt, dass man sich sozusagen Schritt für Schritt aus dieser hohen Emotionalität runterholt, bis man eben wieder handeln kann oder in die Handlungsfähigkeit kommt. Das wäre jetzt zum Beispiel mal ganz plump gesagt, so mit 80 nehme ich einen Chili-Bonbon, dann bin ich danach so auf 70. Mit 70 gehe ich in die kalte Dusche, wenn ich gerade eine habe. Das ist deswegen ein bisschen ein unpraktischer Skill,
28:22
weil man nicht überall Duschen hat, aber egal, für das Beispiel. So, und dann bin ich bei 60 und es ist schon deutlich besser und jetzt gehe ich spazieren. Jetzt bin ich auch bereit, spazieren zu gehen und danach bin ich in einem Moment, wo ich sage, okay, jetzt ist Kommunikation zwischen Amygdala und präfrontalen Cortex wieder da und jetzt kann ich gucken, was tut mir gut, was brauche ich noch.
28:43
Und dabei macht es halt zum Beispiel auch Sinn, zwischen einem Notfallkoffer und einer Schatzkiste zu unterscheiden und der Notfallkoffer ist wirklich für diese sehr hohen gefühlsmäßigen energetischen Niveaus und die Schatzkiste ist dann halt eher so für leichteren Stress bis 50%.
28:58
Jetzt als Beispiel. Und das ist halt echt auch eine Methode, die man recht schnell auch lernen kann und die einen auch nochmal sehr, sehr unterstützen, vor allem auch am Anfang der Therapie, weil ich habe ja vorhin diese ganzen Basiskompetenzen aufgesagt und euch erklärt, aber die müssen halt auch erstmal gelernt werden, also beobachten.
29:18
Was man in der Suchttherapie bei mir auf jeden Fall sehr viel macht, da geht es wirklich darum, Gefühle kennenzulernen, benennen zu lernen, zu identifizieren, was man für Gefühle hat und dann eben auch diese ganzen alternativen Basiskompetenzen zu lernen, die eben gerade angesagt sind, je nachdem, in welcher verzwickten Lage mit den Gefühlen halt eben Menschen sind. Und wenn man aber sehr unter seinen,
29:46
gefühlen leidet in dem Sinne, sind halt einfach Skills eine tolle Sache, um da ein bisschen Erleichterung zu schaffen. Und ja, ich hatte letztes Jahr eine ganz großartige Fortbildung dazu und seitdem wende ich das sehr viel an und deswegen wollte ich jetzt auch einen kurzen Exkurs dazu machen, weil ich einfach finde, dass das echt großartig ist.
30:05
Ja, meine Lieben, das war es schon mit der heutigen Folge. Ich hoffe, euch hat sie gefallen. Ich finde Gefühle ein super duper wichtiges Thema. Und es ist leider so, dass ein andauernder Substanzkonsum
30:19
viele Menschen in der Annahme verstärkt, dass sie es nicht schaffen und nicht aushalten, mit Gefühlen umzugehen. Ich hoffe, durch das Aufzählen der Teufelskreise, die es eben gibt, aber auch die verschiedenen Basiskompetenzen, die sicher nicht alle sind, um Gottes Willen, das waren immer nur Beispiele, konnte ich so ein bisschen aufweisen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, zu lernen, mit diesen umzugehen, dass es eben auch darum in der Therapie sehr viel gehen kann, wie man eben genau mit diesen umgeht.
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und wie man ihnen ihren Platz gibt einfach.
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Und genau, ich hoffe, ihr konntet daraus was mitnehmen. Falls ihr Verbesserungsvorschläge für mich habt, könnt ihr mich gerne anschreiben, entweder über Instagram unter psychoaktiv.podcast oder einfach auch über meine E-Mail unter psychoaktiv.podcast at gmail.com. Und ja, falls euch die Folge gefallen hat, würde ich mich über eine gute Bewertung freuen bei dem Streaming-Dienst, wo ihr meine Folge gerade hört.
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Genau. Und das war’s wieder von mir und wir hören uns beim nächsten Mal. Bis dann. Tschüssi. Das war Psychoaktiv, euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Steffi.
