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Angsterkrankung und Sucht

Angsterkrankungen und Substanzkonsum können sich auf unterschiedliche Weise gegenseitig verstärken. Besonders Alkohol und Benzodiazepine wirken kurzfristig angstlösend und können dadurch schnell die Funktion übernehmen, soziale Situationen, Panik oder innere Anspannung überhaupt erst aushaltbar zu machen. Genau darin liegt jedoch ein Risiko: Wenn Substanzen wiederholt zur Regulation von Angst eingesetzt werden, können sich Konsummuster verfestigen und eine Abhängigkeit entwickeln. Gleichzeitig können körperliche Folgen des Konsums, etwa Herzklopfen, Schwitzen oder innere Unruhe, wiederum genau jene Signale erzeugen, die bei Angststörungen als Gefahr interpretiert werden.

Die Folge erklärt verschiedene Formen von Angststörungen, darunter Agoraphobie, Panikstörung, soziale und spezifische Phobien sowie die generalisierte Angststörung. Im Mittelpunkt steht der sogenannte Teufelskreis der Angst: Wahrnehmung, Gefahrenbewertung, Angstgefühl, körperliche Aktivierung und Symptome können sich gegenseitig hochschaukeln. Substanzen können an mehreren Stellen in diesen Kreislauf eingreifen. Alkohol und Benzodiazepine dämpfen Angst zunächst, Stimulanzien wie Kokain oder Amphetamin können körperliche Angstsymptome verstärken. Deutlich wird: Problematischer Konsum kann sowohl ein Versuch sein, Angst zu kontrollieren, als auch selbst dazu beitragen, dass Angst langfristig stärker und schwerer steuerbar wird.


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Angsterkrankung und Sucht

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PODCAST-METADATEN

Folge: 45
Erscheinungsdatum: 19.05.2022
Podcast: Psychoaktiv
Titel: Angsterkrankung und Sucht
Sprecher: Stefanie Bötsch
Typ: Transkript

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Transkript Beginn

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Psychoaktiv, euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Steffi. Zieht’s euch rein! Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Psychoaktiv. Mega geil, dass ihr wieder mit dabei seid. Ich freue mich riesig.

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Bevor wir gleich ins Thema starten, wollte ich mich erst mal noch bedanken. Und zwar habe ich vor vier bis sechs Wochen, ungefähr, schon wieder die Zeit vergessen, habe ich auf Instagram nach InterviewpartnerInnen für meine Masterarbeit gesucht. Für die, die kein Instagram haben und das vielleicht nicht mitbekommen haben. Ich schreibe meine Masterarbeit über eigenständige Herausentwicklung aus Buchstaben,

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der Abhängigkeit ohne aktuell abstinent zu leben. Und das halt zusätzlich, dass man eben keinen Kontakt mit dem Suchthilfesystem hat. Und das ist ein bisschen tricky, da Leute zu suchen. Und aufgrund von euch und meiner richtig coolen Community war das aber für mich überhaupt kein Problem. Und ich habe so viele Nachrichten bekommen. Ich habe weit über 100 Nachrichten bekommen von Interessenten, Interessentinnen, die Bock haben, mir ein Interview zu geben. Und ich bin da so krass dankbar für.

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Und ich habe wirklich versucht, jedem zurückzuschreiben. Also ich habe da echt ein paar Tage dann gesessen. Beziehungsweise war dann zwischendurch auch das Problem, ich kann ja über…

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über Facebook auch die Nachrichten auf Instagram beantworten. Das ist ein bisschen angenehmer, weil es über den Laptop geht, aber irgendwie hat dann die Übertragung nicht geklappt und das war dann nochmal zusätzlich ein bisschen schwierig. Also ja, seid mir bitte nicht böse, falls es jemanden erwischt hat, den ich nicht geantwortet habe. Ich habe wirklich mein Bestes gegeben und ich bin wirklich so krass dankbar für die Resonanz. Das macht es mir deutlich einfacher.

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So, kommen wir zum Thema. In der letzten Folge habe ich euch erzählt, dass ich in den Urlaub gefahren bin. Ich bin die letzte Woche in Slowenien gewesen. War richtig geil. Ich liebe ja Slowenien. Bin ja ein bisschen so ein Outdoor-Mensch. Und mir ist aufgefallen, dass eine Erfahrung in Slowenien, die ich gemacht habe, sehr gut zur heutigen Folge passt. Und zwar…

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haben wir Canyoning gemacht. Canyoning, wer das nicht kennt, das ist im Prinzip, wenn man sich so eine Schlucht runterarbeitet. Also wir sind da eine halbe Stunde im Berg hochgegangen und sind dann im Socha-Fluss sozusagen so einen Berg runtergegangen. Ich weiß gar nicht, wie man das gut erklären kann. Und ja, dann springt man da halt mal einen Fels runter und man rutscht so kleine Wasserfälle runter. Das war mega geil. Das Ding an der Sache war aber, ich habe Höhenangst. Und ich habe

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Und ich habe es auch nicht gebucht. Ich wollte nämlich eigentlich Kajak fahren und habe das gebucht und habe gemeint, ja, I want to book kayaking. Habe vielleicht ein bisschen undeutlich gesprochen, aber meiner Meinung nach, ich habe wirklich auch noch eine Postkarte mit dem Bild hochgehalten. Ich fand, ich war deutlich genug. War ich aber auf jeden Fall nicht, weil ja, das Endergebnis zeigt meinen Misserfolg, würde ich doch mal sagen. Auf jeden Fall waren wir dann dort und

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Und irgendwie sehr bald ist mir gekommen, ja kacke, ich glaube wir gehen jetzt halt nicht ganz entspannt ein bisschen auf dem Boot durchs Wasser Kajak fahren, sondern wir machen dieses Canyoning. Aber ich habe doch Höhenangst, so ein Mist und ich war da halt überhaupt nicht drauf vorbereitet, dass wir das jetzt machen und hatte echt auch schon ein bisschen Schiss.

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Und das ist jetzt so mit meiner Höhenangst, die schränkt mich jetzt nicht krass ein. Also bitte meine Schilderung nicht mit den Diagnosen, über die wir später reden werden, verwechseln. Aber ja, es ist schon so bei mir, dass ich zum Beispiel nicht gerne an Abgründe stehe oder keine Geländer runtergucke oder bei bestimmten Treppenverkehrs

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wo es arg runter geht, lieber an der Wand laufe als am Geländer und wenn ich dann am Geländer laufen würde oder so, dann kriege ich schon ordentlich Schiss. Deswegen mache ich es einfach nicht. Aber um ehrlich zu sein, es schränkt mich wirklich nicht arg ein in meinem Alltag, deswegen sehe ich da für mich auch überhaupt keine Behandlungsnotwendigkeit. Ja, und mir macht es durchaus Spaß, meine

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Ja, meine Höhenangst immer mal wieder herauszufordern. Das heißt, ich war schon falsch im Springen. Das war mega geil, weil die Hölle, die Hölle sage ich schon, die Höhe, die Höhe war so hoch, dass sie irgendwie für meine Höhenangst nicht gezählt hat. Das fand ich ganz interessant.

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Ich war auch schon Bungee-Jumping-Springen. Das war einer der schlimmsten Dinge, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe und das werde ich sicher nie wieder tun. Also das war schwierig. Wenn ich da schon drüber nachdenke, wird es mir ganz anders. Aber ja, wie ihr merkt, ich fordere das gerne heraus und ich sage immer, ich mache meine eigene Konfrontationstherapie. Also ich will diese Angst nicht aus dem Weg gehen. Klar könnte man sagen, ja, dann sollte ich vielleicht auch nicht an der Wand gehen, wenn ich eine Treppe hochgehe.

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Aber ja, das, ja, reden wir über was anderes. Naja, aber auf jeden Fall macht mir das eigentlich schon total Spaß, das herauszufordern, aber normalerweise weiß ich das halt vorher, dass ich das herausfordere und dass das dann halt jetzt so plötzlich geschehen ist, so hier, zack, jetzt gehen wir Canyoning fahren und ich war voll so, ha, Kajak, Fluss, alles easy peasy eingestellt.

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war ein bisschen ein Schock. Und vor allem, als wir als immer den Berg hochgelaufen sind. Und ich dachte so, nein, das müssen wir alles wieder runter. Eieieiei.

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Naja, und die erste Zeit ist es mir auch gar nicht mal so einfach gefallen, das zu machen. Also ich war nervös bei den ersten Abstiegen, wo wir irgendwie so runter mussten, war sehr, sehr vorsichtig, habe natürlich alles gemacht, weil ich ja, weil ich auch immer alles machen muss. Also ich bin auch nicht so gut darin, die Herausforderung nicht anzunehmen.

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Und ja, war auf jeden Fall die erste Zeit, sagen wir mal so die ersten 20 Minuten echt ängstlich. Ja, und dann ist meine Stimmung umgeschwungen und mir war irgendwie alles scheißegal. Ich bin wirklich von jedem Felsen runter gehopst und was auch ich. Und mein Verhalten hat sich total geändert. Und was war’s?

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Das war im Prinzip, ja, mein Adrenalin war alle, sage ich immer. Also eine Angst hält halt auch nicht ewig an. Und das ist halt auch echt innerhalb von Angsterkrankungen eine Art der Therapie, wo man sagt, okay, ich gehe in die Situation rein.

06:41

Ich halte diese Angst aus in dem Wissen, dass sie nicht Ewigkeiten so intensiv sein kann und habe damit danach andere Handlungsmöglichkeiten. Und ich fand das echt erstaunlich, wie ich dann so die letzte Stunde da wirklich mir überhaupt keinen Kopf mehr gemacht habe. Und ja, meine Angst wie verflogen war, beziehungsweise aufgebraucht. Mein Pensum an Angst war aufgebraucht.

07:08

Das fand ich ein total spannendes Erlebnis und finde das eine gute Einleitung für das Thema, was wir heute anschauen werden. Und zwar schauen wir uns heute eben das Thema Angststörungen an und die Komorbidität von Angststörungen mit einer Substanzgebrauchsstörung, also Abhängigkeit oder Sucht.

07:30

beziehungsweise mit dem Substanzkonsum, muss ja nicht immer gleich eine Abhängigkeit sein und wo da sozusagen die Zusammenhänge liegen. Genau, das ist heute unser Thema und wir starten jetzt erstmal rein mit einer Übersicht der verschiedenen Arten, die es von einer Angststörung gibt. Musik

07:51

Starten wir mal mit der Agoraphobie. Die Agoraphobie ist im Volksmund oft auch als Platzangst bezeichnet. Allerdings muss man sagen, dass die meisten Menschen unter Platzangst wirklich nur die Angst in engen Räumen verstehen. Allerdings beinhaltet die Agoraphobie noch ein bisschen mehr. Und zwar fürchten sich Menschen, die von Agoraphobie betroffen sind, vor bestimmten Situationen. Das können eng geschlossene Räume sein. Das kann aber auch ein Kino sein, eine Menschenmenge und ein Kaufhaus.

08:20

Bei der Agoraphobie steht das Vermeiden der phobischen Situation im Mittelpunkt. Also Menschen versuchen, diese schlimmen Situationen zu vermeiden, damit sie sich damit nicht konfrontiert werden. Oder sie halten sie aus, aber dann ist es meistens von einem extremst hohen Unbehagen begleitet. Betroffene Menschen fürchten, dass sie, wenn diese ausgeprägte Angst auftritt, die Situation nur schwer verlassen können. Dass es super peinlich wird und dass keine Hilfe da ist.

08:47

Die Agoraphobie kann sowohl mit als auch ohne Panikstörung diagnostiziert werden. Was bedeutet das? Also eine Panikstörung gibt es auch als eigene Diagnose, also die muss nicht an die Agoraphobie drangekettet werden. Und bei einer Panikstörung geht es eben darum, dass Panikattacken stattfinden, aber, und das ist sehr, sehr wichtig, situationsunbefugt.

09:10

ungebunden. Das heißt, man kann keine direkte Situation ausmachen, warum eine Panikattacke aufgetreten ist.

09:18

Bei einer Panikstörung entsteht oft sekundär auch noch die Furcht zu sterben, die Angst vor Kontrollverlust oder auch die Angst, wahnsinnig zu werden. Vielleicht schauen wir uns an dem Moment auch gleich mal an, was eine Panikattacke ist. Eine Panikattacke ist ein Zeitraum, also ein klarer Zeitraum, eine Episode von einer sehr, sehr intensiven Angst. Die ist manchmal unbekannt.

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nur wenige Minuten lang und kann bis zu 30 Minuten gehen. Die hat so einen Peak, also einen Höhepunkt und flacht dann auch wieder ab. Es gibt wirklich verschiedene Symptome für Panikattacken. Das kann zum Beispiel ein enges Gefühl in der Brust sein, das Gefühl einer drohenden Ohnmacht, die Angst zu sterben, ein Zittern, ein Beben, man bekommt feuchte Hände, man schwitzt.

10:03

Übelkeit, es kann aber auch zur Hyperventilation kommen, zur Hitzewallung, aber auch Kälteschauer. Man hat wirklich Angst vorm Kontrollverlust, kann auch Entfremdungserlebnisse haben und auch so Depersonalisationserleben. Also dass man irgendwie das Gefühl hat, nicht mehr ganz da zu sein, nicht mehr sich selbst zu sein. Dann gibt es noch die Soziale Phobie. Die Soziale Phobie, wie schon ein bisschen der Name mitbringt,

10:28

bedeutet im Prinzip, dass man Angst in sozialen Situationen haben, also in gesellschaftlichen Situationen, Situationen, wo andere Menschen dabei sind. Das kann Essen oder Trinken in der Öffentlichkeit sein, es kann auch das Schreiben in der Öffentlichkeit sein, es kann die Begegnung von Bekannten in der Öffentlichkeit sein, es kann aber auch so Alltagssituationen sein, wie mit jemandem zu flirten oder jemanden

10:50

zu widersprechen, genauso wie mündliche Prüfungen oder in einem Raum zu sprechen, wo andere Menschen sind. Also eben sehr auf soziale Situationen fokussiert. Die soziale Phobie ist vor allem sehr schambelastet.

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Das bedeutet, dass die Personen, die an einer sozialen Phobie leiden, vor allem auch an ihrer Scham leiden. Also dass sie sich schämen für sich selbst, dass sie Angst haben, dass etwas Peinliches passiert in der sozialen Situation, aus der sie dann auch nicht mehr rauskommen. Und eben diese Scham führt eben auch zu der Angst, die dann eben in sozialen Situationen immer auftritt.

11:25

Darüber hinaus gibt es noch die spezifische Phobie. Da wären wir jetzt auch bei meiner Höhenangst, weil bei einer spezifischen Phobie geht es wirklich um die Angst von etwas sehr Bestimmten, wie zum Beispiel Tiere oder eben auch meine Höhe. Und das Punkt ist, dass die Furcht und die Vermeidung der Furcht eben eine emotionale Belastung darstellt, die eben behandlungsnotwendig ist. Wie ich euch schon an meinem Beispiel gesagt habe, finde ich das zum Beispiel bei mir nicht behandlungswürdig.

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weil sie mich einfach wirklich im Alltag nicht einschränkt und es mich nicht emotional groß belastet.

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Dann gibt es auch spezifische Phobien, die schon allein deswegen nicht notwendig sind zu behandeln, weil es zum Beispiel nicht in Deutschland existiert. Also zum Beispiel, wenn ich, blödes Beispiel, wenn ich jetzt totale Angst vor Löwen habe, die sind jetzt in Deutschland nicht wirklich präsent, ist es wahrscheinlich eine Angst, die mich nicht aktiv belasten wird und mich schützt.

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eventuell davon abhält, vielleicht in Afrika eine Safari-Tour zu machen, aber sonst eigentlich nicht so viele oder nicht so hohe Einschränkungen hat.

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Eine Flugangst zum Beispiel, wenn ich einen Job habe, wo ich dauernd fliegen muss, kann natürlich eine Mega-Belastung sein. Also das ist natürlich auch immer total individuell abhängig, wie sehr sozusagen diese spezifische Phobie, diese spezifische Angst in meinem Alltag notwendig ist, sich der zu stellen. Eine weitere Angststörung ist die generalisierte Angststörung. Eine generalisierte Angststörung ist grundsätzlich einfach die Angst vor Angst.

12:56

beziehungsweise über alles. Man hat unkontrollierte Sorge, man sorgt sich total, hat häufig Katastrophisierungsgedanken und so eine Hilflosigkeit nimmt immer weiter zu. Man hat super viele Gedankensprünge. Und der Punkt ist so ein bisschen, dass die Sorgen der generalisierten Angststörung nicht wirklich total unrealistisch sind. Im Gegenteil, die sind eigentlich realistisch.

13:20

Der Punkt oder der Unterschied zwischen einer generalisierten Angststörung und normalen Sorgen ist so ein bisschen, wie viel Zeit am Tag dafür drauf geht.

13:30

Menschen mit einer generalisierten Angststörung beschäftigen sich im Schnitt 60% des Tages mit ihren Sorgen, mit ihren Ängsten. Und so durchschnittlich bei anderen Menschen ist es 18%. Also man sieht da einen hohen Unterschied, ob man eben eine generalisierte Angststörung hat oder sich in Anführungszeichen einfach mal Sorgen macht. Und ich glaube, das ist auch dann super schwer für Betroffene in der Kommunikation mit anderen, weil die vielleicht die Sorgen,

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der Menschen kennen, aber nicht nachvollziehen können, warum diese Sorgen so viel Raum einnehmen und so viel Platz einfach in dem Leben der Betroffenen. Nicht ganz so wichtig für diese Folge, aber finde ich trotzdem wichtig zu erwähnen, ist die Diagnose Angst und depressive Störung, weil in diese Diagnose fällt im Prinzip

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Wie entsteht eigentlich eine Angststörung? Dafür gibt es natürlich mehrere Modelle. Es gibt nie nur ein Modell für so eine Entstehungsgeschichte. Ich habe mal zwei recht verbreitete mitgenommen, die auch in der Verhaltenstherapie Anwendung finden. Ihr wisst ja, ich habe die Suchttherapie verhaltenstherapeutisch erst abgeschlossen. Psychoanalytische Inhalte werdet ihr bei mir eher nicht so oft finden.

15:13

weil ich mich da schlichtweg noch nicht mit beschäftigt habe. In der Verhaltenstherapie geht man bei der Entstehung von einer Angststörung von der Zwei-Faktoren-Theorie nach Maura aus. Das bedeutet…

15:24

Die Angst ist klassisch konditioniert und wird operant aufrechterhalten. Was bedeutet das? Also eine Konditionierung bedeutet ja im Prinzip, dass ein neutraler Reiz, der eigentlich nie was für mich bedeutet hat, ja mit einer angstvollen Situation verbunden wird und dadurch sozusagen dieser neutrale Reiz dann nicht mehr neutral ist, sondern eben mit dieser Angst verbunden ist.

15:47

Operante Konditionierung bedeutet auf der anderen Seite, dass ich sozusagen dadurch lerne, also Belohnungslernen, dass ich sozusagen positiv verstärkt werde. Das heißt, mir passiert etwas Gutes, also mache ich es wieder. Oder auch negativ verstärkt werde. Das heißt, ich tue etwas, bekomme eine Bestrafung, deswegen mache ich es nicht nochmal. Ich packe euch das mal ein Beispiel, weil ich glaube, das ist so ein bisschen schwer zu erklären und ich merke gerade, dass ich das vielleicht nicht 100% stringent auch erkläre. Sagen wir mal,

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mal, wir fahren Aufzug jeden Morgen ganz normal in unsere Wohnung rauf. Wir wohnen im sechsten Stock, das ist ganz normal und plötzlich bleibt der Aufzug stecken. Und der bleibt auch nicht nur eine halbe Stunde stecken, sondern ist seit zwei Stunden im Aufzug und es ist

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total schrecklich und ja, der Sauerstoff wird weniger. Es ist einfach eine schlimme Situation. Und plötzlich wird das Aufzugfahren, das ihr jeden Tag gemacht habt, zu einer Angstsituation. Ihr verbindet also das Aufzugfahren, das für euch immer komplett normal war, mit Oh mein Gott, der könnte stecken bleiben. Und dadurch haben sie eine Angst.

16:47

Und ja, das könnte jetzt sozusagen, indem sie sich trotzdem immer wieder aufzugfährt und versucht, die Situation nicht zu vermeiden, eventuell dann nicht zu einer Angststörung werden. Aber auf der anderen Seite kann es natürlich auch sein, dass man es anfängt zu vermeiden. Man sagt, oh ja, sechster Stock, ich wollte doch immer schon fitter werden. Ich nehme jetzt einfach immer die Treppe. Und man

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Man steigt nie wieder in Aufzug und dadurch kommt man eben in so ein Vermeidungsverhalten, was die grundsätzliche Angst verstärkt und vor allem auch aufrechterhält. Diese Erklärung ist natürlich sehr situativ bedingt und es gibt auch schon Studien, die andere Faktoren begutachtet. Zum Beispiel sagt man, dass es genetische Faktoren gibt, dass Menschen mehr zu Angst neigen. In einer Zwillingsstudie wurde gezeigt,

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dass Zwillinge auf bedrohliche Reize mit einer höheren Aktivierung des Furchtssystems reagieren. Also beide mit einem ähnlichen Genpool, da Zwillinge haben immer ein bisschen mehr auf ängstliche Reize reagiert. Daran hat man halt festgemacht, dass es eben genetische Faktoren gibt, dass Menschen einfach anfälliger für

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sind. Ja, ich glaube, das passt ganz gut. Dann kann es einmal auch nicht spezifische Lernerfahrungen als Kind geben, also dass man schon als Kind eine Erfahrung von Ohnmacht und Kontrollverlust gemacht hat und dadurch eben sehr sensibilisiert ist in seinem Furchtsystem. Und natürlich kann es auch eine spezifische Lernerfahrung schon geben in der Kindheit und Jugend. Das kann ein Trauma sein, aber auch ein Ohnmachtsgefühl in spezifischen Situationen, wo man als Kind schon das Gefühl hatte, nicht die Kontrolle zu haben. Musik

18:20

Bevor wir uns gleich anschauen, was eine Angsterkrankung eigentlich mit Substanzkonsum zu tun hat, ist es recht wichtig, dass man den Teufelskreis der Angst versteht. Der Teufelskreis der Angst bezeichnet im Prinzip, wie sich Angst immer hochschaukeln kann, bis es im schlechtesten Fall am Ende eine Panikattacke wird. Und wenn ich schon sage, es ist ein Kreis, bedeutet es auch, dass man an jeder Situation anfangen kann. Ich werde es gleich so ein bisschen in

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verschiedene Kontexte setzen, dann wird es ein bisschen klar. Also in dem Kreis gibt es verschiedene Punkte. Einmal die Wahrnehmung, dann diese Wahrnehmung von etwas sorgt für den Gedanken, oh, Gefahr. Dieser Gedanke von, oh, Gefahr, wirkt zum Gefühl der Angst. Das Gefühl der Angst kann zu physiologischen Veränderungen kommen. Mit physiologischen Veränderungen ist zum Beispiel Herzklopfen gemeint oder erhöhter Blutdruck. Und physiologische

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Veränderungen sorgen dann für körperliche Symptome, wie zum Beispiel Schwitzen. Und bei diesem Teufelskreis kann man wirklich an jedem Punkt einsteigen. Also zum Beispiel, mir schwitzen die Hände. Also ich habe ein körperliches Symptom. Ich nehme das wahr. Oha, krass, mir schwitzen die Hände. Das kenne ich doch von anderen Angstsituationen. Das bedeutet, Gefahr ist im Verzug. Ich bekomme Angst und physiologische Veränderungen ziehen nach. Und

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An sich kann sich das immer dann wieder an verschiedenen Stellen eben so aufwiegeln. Also merkt euch das mal, weil das ist tatsächlich gleich sehr, sehr wichtig, wenn wir uns die verschiedenen Substanzen gemeinsam mit der Angststörung anschauen.

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Ich habe in vielen verschiedenen Quellen gelesen, dass die Komorbidität sehr hoch ist bei Angststörungen und Abhängigkeitserkrankungen, vor allem bei einer Alkoholabhängigkeit. Allerdings haben sich je nach Quelle

20:09

Ja, die Zahlen sind sehr unterschieden, deswegen habe ich mal davon abgesehen, die mit reinzunehmen. Aber es ist halt wichtig einfach zu wissen, dass Substanzkonsum und Angsterkrankungen oft Hand in Hand gehen. Eine sehr verbreitete Rolle bei Angsterkrankungen spielen die Dauner, also alle Substanzen, die, um es mal vereinfacht zu sagen, unser System runterfahren. Und vor allem bei den Daunern sind vor allem Alkohol und Benzodiazepine sehr verbreitet.

20:34

Schauen wir uns erstmal Alkohol an. Woher kommt das? Also bei Alkohol ist es so, dass es ja in unserer Gesellschaft sehr weit verbreitet und anerkannt ist und somit Betroffene auch sehr schnell die Erfahrung machen können, dass Alkohol zumindest kurzfristig erstmal ja ein Problem löst oder das Angstproblem löst in Anführungszeichen.

20:57

Vor allem bei sozialen Phobien ist die Alkoholabhängigkeit sehr verbreitet. Es liegt auch viel daran, dass man somit eben in sozialen Situationen merkt, ja okay, ich bin in einer sozialen Situation, ich trinke Alkohol und kann dann mit den Leuten reden, kann interagieren und ist alles nicht mehr so schlimm. Ich habe übrigens bei der Folge Entstehung einer Abhängigkeitserkrankung oder wie entsteht eine Abhängigkeitserkrankung auch genau erwähnt,

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an so einem Beispiel die Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen erklärt, von eben jemanden, der eine soziale Phobie hat, einfach weil das auch sehr verbreitet ist. Also falls euch das interessiert, schaut da gerne mal in die Folge rein, da habt ihr das auch nochmal plastisch innerhalb von einer Entstehungsgeschichte von einer Abhängigkeit erklärt. Das Problem

21:37

beim Alkohol ist, daneben, dass es wirklich nur kurzfristig hilft und damit sich über die Zeit eine Abhängigkeitserkrankung entwickeln kann, ist zusätzlich, und da sind wir schon wieder beim Teufelskreis, dass der

21:50

dass der Kater von Alkohol ähnliche Symptome auslöst, wie man hat, wenn man Angst hat. Das heißt, wenn ich viel trinke und am nächsten Tag einen Kater habe und dann mega Herzklopfen habe, kann es sein, dass ich an dem Punkt meinen Teufelskreis aktiviere. Also sagen wir mal, ich habe Herzklopfen, das heißt, das ist meine physiologische Veränderung, fange vielleicht auch noch an zu schwitzen aufgrund des Konsums, haben wir gleich die körperlichen Symptome, ich nehme das wahr.

22:17

kann es vielleicht auch nicht mit dem Alkohol in Verbindung bringen von gestern Nacht, beziehungsweise schiebt es gar nicht drauf. Denke, oh mein Gott, was ist jetzt los? Vielleicht bekomme ich gerade wieder eine Panikattacke oder vielleicht kriege ich gerade wieder Angst. Ich denke, oh Gott, Gefahr ist für einen Verzug und ich bekomme Angst. Das heißt, auch innerhalb des Katas verstärke ich meine Angsterkrankung, beziehungsweise kann eine Panikattacke auslösen, weil wir bei den Symptomen eben bei den gleichen sind, die man auch bei einer Angst verspürt.

22:44

Die zweite Substanz, die ich genannt habe, waren Benzodiazepine, die auch sehr verbreitet sind bei Angsterkrankungen. Das liegt daran, dass Benzodiazepine vor allem auch bei Panikattacken als Bedarfsmedikation oder mal verschrieben werden.

23:00

Und Benzodiazepine sind auch für die kurzfristige Behandlung und für so eine einmalige Behandlung unfassbar effizient. Und ich habe auch schon, das ist glaube ich einer meiner ersten Folgen, eine Folge zu Benzodiazepinen gemacht. Wer sich auch zu dem Thema mehr interessiert, kann einfach mal vorscrollen in der Liste und sich die Benzodiazepin-Folge anhören.

23:19

Da geht es auch mehr um die Wirkweise von Benzos. Und ja, im Prinzip ist es halt wirklich so, dass man kurzfristig wirklich erstmal die Angst bekämpfen kann. Und das ist natürlich ein Gefühl, was sich die Betroffenen immer weiter wünschen. Und so kann es eben sein, dass sozusagen eine Benzodiazepin-Verschreibung zu einer Abhängigkeitserkrankung führen kann. Dementsprechend ist es total…

23:40

Total wichtig, dass Ärzte, Ärztinnen aufpassen, ob bei einer Benzodiazepin-Verschreibung eine Abhängigkeitserkrankung in der Vergangenheit liegt und aber auch während der Vergabe das wirklich kontrollieren. Eigentlich sollte Benzodiazepine maximal vier Wochen verschrieben werden.

23:57

Auch bei der Bedarfsmedikation muss man gut gucken, wie oft dann wieder neue Rezepte angefordert werden, ob es wirklich ein Bedarf ist oder ob sich da nicht was ändert, weil sich eben daraus oft eine Abhängigkeitserkrankung entwickelt. Und das ist auch irgendwo an dem Sinne nachvollziehbar, weil Benzos eben am Anfang so unfassbar effektiv wirken. Allerdings ist es eine sehr hartnäckige Abhängigkeitserkrankung mit einem sehr schmerzhaften Entzug, also wirklich überhaupt nicht zu unterschätzen.

24:29

Machen wir weiter mit den Appern und da ist vor allem mal interessant, Kokain und Amphetamin anzuschauen, weil die einfach auch am weitesten verbreitet sind, aber ich gehe mal davon aus, dass das sozusagen auch mit den meisten anderen Appern funktioniert.

24:44

Und zwar haben wir auch bei den Appern das Problem mit dem Teufelskreis, dass eben die körperlichen Symptome einfach in diesen Teufelskreis einsteigen. So, man hat auch wieder einen erhöhten Herzschlag, man ist getriebener, man hat eine innere Unruhe. Nach was hört sich das an, wenn ich das schon beschreibe? Ah ja, das hört sich doch schon nach diesen ganzen körperlichen Symptomen der Angst an. Und oft wird halt einfach dieser Teil von einer Symptomatik vergessen, dass diese körperliche Symptomatik einfach eine große Rolle spielt. Also beim Konsum

25:12

von Kokain und Amphetamin kann man eben genau dieses Angstmodell antriggern und wieder sich mehr in seine Angst reinsteigern beziehungsweise sie pushen oder sie auch

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Außerdem haben wir bei Kokain und auch bei Amphetamin noch zusätzlich das Problem, dass, wenn man mal überlegt, Menschen mit einer Angsterkrankung konsumieren viel Alkohol. Bei Alkohol ist vielleicht am Anfang der Rausch noch genau das, was man vielleicht möchte, um seine Angsterkrankung zu überwinden in der Situation. Aber umso mehr,

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umso mehr man trinkt, umso mehr verliert man die Kontrolle. Kontrollverlust ist aber innerhalb von Angsterkrankungen wirklich nicht gewünscht. Sei es in der sozialen Phobie oder sei es in der Agoraphobie, die Kontrolle möchte ich gerne behalten. So,

25:59

So kann es eben kommen, dass Menschen mit Angsterkrankungen dann dazu neigen, ihren Alkoholrausch mit Stimulantien zu kontrollieren, weil sie dann sozusagen trinken können, aber sozusagen trotzdem die Kontrolle über den Rausch von Alkohol behalten können. Noch etwas ferner zu erwähnen, finde ich noch Psychedelika. Psychedelika hat jetzt nicht unbedingt was mit einer Abhängigkeitserkrankung während einer Angsterkrankung zu tun. Allerdings kann

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Kann es sein, dass Psychedelika eine Angst verstärken innerhalb den Trip, also dass Menschen mit einer Angsterkrankung eher zu einem Bad Trip neigen, wenn sie halt eh schon vielleicht auch nicht das perfekte Set und Setting haben, sich in der Situation nicht wohlfühlen und dann eben einen sehr intensiven Rausch erleben, der oft auch mit Kontrollverlust in gewissen Maßen verbunden ist. Dementsprechend sind Menschen mit einer Angsterkrankung wirklich zu empfehlen, keine Psychedelika zu konsumieren, um eben kein schlechtes Trip-Erlebnis zu haben.

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So Leute, wir haben es geschafft. Ich hoffe, euch hat diese kleine Folge gefallen. Ja, es war mal wieder ein therapeutisches Thema. Ganz überraschend. Ich fand es einfach nur so passend zu meinem Erlebnis im Urlaub. Deswegen wollte ich das gerne mit euch teilen bzw. darum eine Folge aufbauen.

27:16

Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Ich freue mich riesig drauf. Vielen, vielen lieben Dank an alle, die mich unterstützen, die auf Spotify oder Apple Podcast meinen Podcast bewerten oder das Freunden, Freundinnen weitererzählen oder einfach gute Laune haben bei meinem Podcast hören. Ich freue mich darüber riesig und ja, lasst es euch gut gehen und bis in zwei Wochen. Das war Psychoaktiv, euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Steffi.

28:04

Untertitelung des ZDF, 2020


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