In dieser ersten Folge von Psychoaktiv geht es um eine grundlegende Frage: Was machen Drogen eigentlich im Gehirn? Die Folge erklärt in einfacher Sprache, wie Nervenzellen über Synapsen miteinander kommunizieren, welche Rolle Neurotransmitter und Rezeptoren dabei spielen und warum Substanzen genau an diesen Kommunikationswegen ansetzen. Statt einer tiefen neurochemischen Abhandlung nutzt die Folge eine bildhafte Hafen-Metapher, um die Grundprinzipien verständlich zu machen: Neurotransmitter werden als kleine Flotten beschrieben, Rezeptoren als Andockstellen und Transporter als Schleppboote.
Darauf aufbauend zeigt die Folge, dass Drogen nicht „einfach irgendwie“ wirken, sondern auf unterschiedliche Weise in dieses System eingreifen können: Sie können körpereigene Botenstoffe imitieren, deren Wiederaufnahme verhindern, ihre Ausschüttung beeinflussen, den Abbau hemmen, Rezeptoren blockieren oder deren Kommunikation verändern. Beispiele wie Cannabis, Kokain, Ecstasy, Speed, Ketamin und Alkohol machen deutlich, dass psychoaktive Substanzen sehr verschiedene Wirkmechanismen haben. Die Folge bildet damit eine verständliche Grundlage für viele spätere Substanzfolgen und hilft, die Wirkung von Drogen im Gehirn nicht mystifiziert, sondern als Eingriff in neurobiologische Kommunikationsprozesse zu verstehen.
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Wie wirken Drogen im Gehirn – einfach erklärt!
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PODCAST-METADATEN
Folge: 1
Erscheinungsdatum: 24.08.2020
Podcast: Psychoaktiv
Titel: Drogen im Gehirn – einfach erklärt!
Sprecher: Stefanie Bötsch
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Psychoaktiv, euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Steffi. Zieht’s euch rein! Hallo und willkommen zu meiner ersten Folge, in der es um was geht. Der erste Substanzsonntag. Und zwar geht’s heute um das Thema, was machen Drogen eigentlich im Gehirn? So, jetzt erstmal eine kleine bittere Vorstory. Das ist inzwischen, glaube ich, schon die dritte Folge, die ich mit…
00:40
als erste Folge vorstelle. Ich arbeite ja ein bisschen vor, damit das alles nicht so Stress wird mit Arbeit und Studium und so. Und ich hatte erst mal so eine ganz andere Idee, wie ich meinen Podcast aufbauen möchte. Und ja, aber motiviert wie ich war, habe ich halt schon mal das Aufnehmen angefangen und habe dann immer wieder die Reihenfolge umgestellt, was halt jetzt irgendwie zur Folge hat, dass ich lauter Folgen irgendwie falsch eingeleitet habe oder beziehungsweise passen die Einleitungen jetzt nicht mehr.
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So, und auf diese Folgen muss ich mich jetzt nochmal stürzen und Einleitung und Ende anpassen, damit das alles eine logische Reihenfolge hat. Naja, wer spät plant, der muss halt zweimal arbeiten. So ist es manchmal. Aber egal, ist trotzdem alles fein. Ich freue mich auf jeden Fall auf die heutige Folge. Es macht auch total Sinn, mit den Funktionen des Gehirns anzufangen, weil es ist auch die Grundlage jeder Arbeit.
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einzelnen Drogenfolge und dafür muss man erstmal das Prinzip ein bisschen verstehen. Eine kleine Vorwarnung an alle Chemiker, Psychonauten, Biologen, alle die sich so richtig krass damit auskennen: Ich glaube ihr solltet vielleicht jetzt ausschalten.
01:45
Weil in meiner Folge heute handelt es sich wirklich um eine einfache Erklärung, um die Grundprinzipien klar zu machen. Und damit man sich das auch alles schön merken kann, habe ich das alles auch gleich noch in eine nautische Metapher gepackt. So, allen Wissenschaftlern kringelt es jetzt wahrscheinlich gerade die Fußnägel hoch.
02:04
Ich lerne nun mal super gut mit Bildern, ich kann mir Sachen super schwer melden, merken und dementsprechend wollte ich einfach meine Art und Weise, wie ich mir die Grundprinzipien von der Wirkweise von Drogen im Gehirn gemerkt habe, an euch weitergeben. Vielleicht hilft es euch was, aber man kann hier jetzt keine mega krasse, super tiefe wissenschaftliche Abhandlung erwarten, weil ja, das ist einfach eine Strindel.
02:33
So, starten wir in die Thematik rein. Also, Substanzen nehmen im Prinzip Einfluss auf die Kommunikation zwischen Nervenzellen unseres Körpers. Diese Nervenzellen, die kommunizieren über Synapsen.
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Synapse ist griechisch und bedeutet einfach Kontaktstelle. Es gibt eine Präsynapse und eine Postsynapse. Und die Präsynapse erzählt der Postsynapse sozusagen, was zu tun ist. Also wenn wir unseren Arm heben wollen, können wir uns das ein bisschen wie so eine Flüsterpost vorstellen, bis halt am Ende der Befehl weitergegeben wird, dass wir unseren Arm heben.
03:04
Arm heben sollen. Die Überbringer von solchen Befehlen, von solchen Botschaften sind die Neurotransmitter. Diese sind alle in der Prä-Synapse drin und sobald es eben diesen Befehl gibt, den nennt man auch Aktionspotenzial, werden diese in die nächste Zelle, das ist der synapsische Spalt, ausgeschüttet, bereit sich an der Post-Synapse anzusetzen und an die dort liegenden Rezeptoren ihre Botschaft zu übermitteln.
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Oh, das erstmal in aller Kürze, in tollem Fachdeutsch, wie unser Körper kommuniziert. So, wenn es euch jetzt ein bisschen so geht wie mir, habt ihr das morgen wieder vergessen, weil ich glaube, ich habe das hunderttausendmal gelesen. So, ich bin auch definitiv keine Naturwissenschaftlerin und ich habe es morgen immer wieder vergessen. Und egal, wie viel ich mir durchgelesen habe und ich wollte das immer können. So, und dann habe ich mir mal die Mühe gemacht und habe das alles in eine Metapher gepackt und jetzt…
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Kann ich’s. So, und ich hoffe, meine Metapher hilft euch auch ein bisschen. Stellt euch zwei Häfen vor. Das eine ist der Stadthafen, nennen wir ihn Prä-Synapsilandia. Sehr obvious. Und dort gibt es einen Hafenchef und der spricht immer Befehle aus für den Zielhafen, Post-Synapsilandia.
04:21
Und wenn unser Hafenchef eben Befehle ausspricht, machen sich viele kleine Boote, die eben in Flotten zusammengefasst sind, also unsere Neurotransmitter, auf dem Weg, um an dem Zielhafen die Botschaft zu überbringen. Jede einzelne Flotte hat ein bisschen eine andere Aufgabe, beziehungsweise jede einzelne Flotte hat sich auf
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Eine Botschaft spezialisiert. Da haben wir zum Beispiel die Flotte Glutamat. Glutamat schaltet unser Gehirn an, während die GABA-Flotte unser Gehirn eher abschaltet. Dann haben wir zum Beispiel auch noch die Flotte der Endokannabinoide. Die helfen mit ihren Botschaften, die sie überbringen, Schmerz, Appetit, Koordination und das Lernen zu regulieren.
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Dann gibt es zum Beispiel auch eine große Flottengemeinschaft. Das ist die Flottengemeinschaft der Amine. Diese spaltet sich in mehrere Flotten auf. Es gibt einmal zum Beispiel die Flotte Serotonin. Diese sorgt für unsere Stimmung und unser Angstgefühl, dass das eben reguliert wird, aber auch für unseren Appetit. Zu den Aminen gehört auch Noradrenalin. Das ist hingegen eher so ein Sondereinsatzkommando oder so eine kleine Kampfflotte. Die überbringt Botschaften wie Aufpassen, Konzentration. Sie sorgt also für Wachsamkeit.
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Für Konzentration, wie gerade schon gesagt, aber auch zum Beispiel für höheren Blutdruck und kann auch ein Angstgefühl erzeugen.
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Die Flotte Dopamin ist eher unser Wohlfühlkommando. Es sorgt für Lust und für Motivation und Antrieb. Eine andere Flottengemeinschaft ist zum Beispiel die Flottengemeinschaft der Pipite. Von dieser Flottengemeinschaft stelle ich nur eine Flotte vor, die ist sehr bekannt, und zwar die Flotte der Endorphine. Und auch die sind mehr so ein Wohlfühlkommando. Sie bringen frohe Botschaften wie zum Beispiel Belohnung, Vergnügen und wirkt dementsprechend auch noch schmerzstillend. Also ziemlich praktisch.
06:11
Soweit eine kleine Übersicht über die verschiedenen Flotten, die sich in unserem Zielhafen befinden und was die so alles für Botschaften überhaupt übermitteln können.
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Beim Zielhafen müsst ihr euch jetzt vorstellen, dass es für jede Flotte nur eine Andockstelle gibt. Das liegt daran, dass jede Flotte eine andere Sprache spricht und jede Andockstelle hat nur einen Sprachexperten, der nur eine Sprache spricht. Das heißt, jede Flotte muss an ihre eigene Andockstelle und kann mit anderen Andockstellen nicht kommunizieren, die verstehen sie nämlich einfach nicht.
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Sobald die Flotte, also unsere Neurotransmitter, an ihrer Andockstelle, das Bild hier für unsere Rezeptoren, angedockt ist und ihre Botschaft übermittelt hat, wird sie einfach wieder ins Meer zurückgeschwemmt. Das Meer ist in diesem Bild der synapsische Spalt, schwimmt da erstmal kurz rum.
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Das tun sie aber auch nicht die ganze Zeit, die verpuffen auch nicht einfach, sondern es gibt Schleppboote, weil diese ganzen Flotten nicht gegen den Strom schwimmen können. Diese Schleppboote packen die Boote, packen die Flotten und bringen sie zum Zielhafen wieder zurück, dass sie dort ihre Aufgaben weiter verrichten können und eben Botschaften weiter zu überbringen. Diese Schleppboote nennt man auch Transporter in der Fachsprache, obwohl auch Transporter da schon ein vereinfachter Begriff ist.
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Ich meinte ja gerade, dass die Flotten nicht einfach so verpuffen können. Das können sie auch nicht, aber es gibt die MAO-Enzyme. Diese MAO-Enzyme kommen und helfen den Flotten, sich abzubauen. Im Prinzip wie große Seeungeheuer, die sich die Flotten einfach schnappen und in den Meeresuntergrund ziehen. Jede Flotte, also die Neurotransmitter, werden auch den ganzen Tag bei uns aktiviert und auch vom Körper nachproduziert. Also man braucht logischerweise keine Drogen dafür.
07:59
Mal ein kleines Beispiel, um das ein bisschen anschaulicher zu machen. So, ich bin morgens super spät dran, ich habe verschlafen und will zur Arbeit fahren, springe in mein Auto, fahre los und stecke mega im Stau. Und das kotzt mich wahnsinnig an. Es geht mir mega auf den Sack, ich will einfach nur auf meine Arbeit. Ich komme nicht weiter.
08:18
Und das ist sozusagen mein Aktionsreiz. So, der Chef im Stadthafen schickt die No-Adrenalin-Flotte los und ich bin sauer, sauer auf den Scheiß-Stau, sauer auf die Ungerechtigkeit. Mein Hafenchef hat da echt eine ordentliche Flotte rausgeschickt. Mega gestresst komme ich auf der Arbeit an und merke plötzlich, mein Chef ist auch nicht da. Mein Chef ist genauso zu spät. Meine ganze Verspätung hat null Konsequenzen für mich.
08:45
Mein Hafenschiff schickt die Serotoninflotte raus, ich fühle mich mega entspannt, mein Stressgefühl ist reguliert, ich bin einfach mega erleichtert. So in etwa funktionieren eben unsere Neurotransmitter und die Kommunikation im Alltag. Ich hoffe, das Komplettprinzip ist jetzt ein bisschen leichter zugänglich und ein bisschen leichter verständlich, weil jetzt geht es im nächsten Schritt darum, wie Drogen da eigentlich rumpfuschen in diesem System.
09:14
Es gibt insgesamt sechs verschiedene Arten und Weisen, wie Drogen in das ganze System eingreifen können. Auch die habe ich alle in diese verkopfte Metapher gepackt. Ich hoffe, das macht es alles ein bisschen leichter, sich zu merken.
09:30
Starten wir rein. Wir haben einmal die Sprachexpertenflotte. Die Sprachexpertenflotte ist mega smart, weil die lernt einfach perfekt die Sprache von einer anderen Flotte und kann somit an der Anlegestelle andocken. Und die Sprachexperten vor Ort checken gar nicht, dass es die natürliche Flotte ist, sondern eine Fake-Flotte. Und nochmal auf Fachdeutsch zu sagen, im Prinzip wird der Neurotransmitter so imitiert,
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dass sie selbst an den Rezeptoren binden können und somit die Wirkung des natürlichen Neurotransmitters imitieren können. Eine Droge, die so wirkt, ist zum Beispiel Cannabis. Die nächste Möglichkeit ist die Meutererflotte. Die Meutererflotte meutert die Schlepperboote und sorgt dafür, dass die
10:20
übrig gebliebenen Booten im Meer, also im synapsischen Spalt, nicht mehr an den Starthauer von rücktransportiert werden können. Somit stauen sich die ganzen Flotten und drängeln sich da im Meer und wollen weiter an die Anlegestelle amdocken, um ihre Botschaft zu überbringen. Das passiert zum Beispiel bei Kokain, Ecstasy und anderen Amphetaminen.
10:42
Die dritte Möglichkeit ist der Ausschüttungsdiktator. Der kickt den Hafenchef einfach weg und stellt sich selbst an seine Stelle und kommandiert die ganzen Flotten. Und entweder schickt er super viele raus oder hält sie zurück. Also kurz auf Fachdeutsch, die Ausschüttung der Neurotransmitter wird entweder erhöht oder kann allerdings auch gesenkt werden. Eine Droge, die so wirkt, ist zum Beispiel Speed.
11:10
Dann gibt es noch die Kampfflotte. Die Kampfflotte ist sozusagen dafür gebaut, um Seeungeheuer zu bekämpfen. Die Kampfflotte geht also ins Meer und bekämpft die Seeungeheuer, die eigentlich die Flotten in den Untergrund des Meeres ziehen sollen. Also im Prinzip im Fachdeutsch es…
11:29
blockiert die MAO-Enzyme, sodass die Neurotransmitter im Spalt nicht mehr abgebaut werden können. Das sorgt für eine höhere Konzentration im synapsischen Spalt, weil diese eben nicht so schnell abgebaut werden können und auch wieder zu einem höheren Andrang zu den Rezeptoren, um die Botschaft weiter zu überbringen. Auch das passiert bei Speed, das hat eben eine Mehrfachwirkung.
11:54
Das fünfte Prinzip ist das Prinzip der Blocker. Denen ist es eigentlich scheißegal, was das für eine Anlegestelle ist. Sie fahren einfach hin und blockieren das mit ihren fetten Panzerschiffen. Und somit können eben die Flotten nicht mehr an ihre Anlegestelle, können dort nicht mehr kommunizieren, sammeln sich auch im Meer ab.
12:14
und werden somit eben angestaut. Also nochmal kurz zur offizielleren Beschreibung: Die Rezeptoren werden von der Droge so blockiert, dass die Neurotransmitter nicht mehr mit den Rezeptoren kommunizieren können und somit aufgestaut werden. Eine Droge, die so wirkt, ist zum Beispiel Ketamin.
12:34
Zu guter Letzt haben wir die Undercover-Agenten. Diese Undercover-Agenten sind kleine Boote und die gehen zu den Anlegestellen hin und bringen denen so ein bisschen andere Sprache bei. Das heißt, sie verändern die Anlagestelle ein bisschen und wenn jetzt die Flotten kommen,
12:50
gehen sie zwar immer noch zu ihrer normalen Anlegestelle, zu ihrem normalen Sprachexpertinnen, aber irgendwie verstehen sie die nicht mehr so ganz. Das kann man sich ein bisschen vorstellen, wenn das immer eine deutsche Anlegestelle war und plötzlich spricht die nur noch Swizerdeutsch. Und dann wird das mit der Kommunikation erstmal ein bisschen schwierig, ist ungewohnt. Und das passiert sozusagen bei Alkohol, wenn eben die Rezeptoren verändert werden und somit eine Kommunikation auch verändert wird.
13:17
Werbung Leute, das war’s schon mit meinem kleinen Beitrag über Funktionsweisen des Gehirns und wie Drogen darauf einwirken können. Ich fasse euch das, was ich euch jetzt gerade über 10-12 Minuten erzählt habe, nochmal im Schnelldurchlauf zusammen. Dann könnt ihr nochmal prüfen, ob ihr alles mitbekommen habt. Also, wir haben eine Präsynapse, die kommuniziert mit Neurotransmitter, mit der Postsynapse.
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Diese Neurotransmitter haben alle ihren bestimmten Rezeptor, an den sie andocken und dort ihre Botschaft übermitteln. Es gibt verschiedene Neurotransmitter, alle haben ein bisschen eine andere Aufgabe und senden also verschiedene Botschaften ans Gehirn. Drogen können da ganz unterschiedlich in den Verlauf einwirken. Einmal können sie die Neurotransmitter imitieren,
14:10
und deren ihre Wirkweise imitieren. Sie können einmal die Wiederaufnahme des Neurotransmitters verhindern, sie können die Rezeptoren blocken, sodass sich die Neurotransmitter im postsynapsischen Spalt aufstauen oder sie können die Rezeptoren verändern, sodass die Kommunikation gestört wird.
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Das waren im Prinzip in aller Kürze das, was ich euch jetzt ein bisschen ausgebreitet mit einer dicken Metapher versucht habe zu erklären. Ich bin ja total gespannt, wie ihr das fandet, weil ich denke mir irgendwie, entweder ihr konntet mir voll folgen und ihr könnt es euch jetzt wirklich leichter merken oder ihr denkt einfach, ich bin völlig Mischugge.
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Ihr könnt mir gerne hierzu eine Rückmeldung geben. Das geht auf verschiedenen Kanälen. Entweder ihr schreibt es in die iTunes-Kommentare oder ihr schreibt mir auf Instagram. Ihr findet mich dort unter psychoaktiv.podcast oder ihr schreibt mir eine Mail unter psychoaktiv.podcast at gmail.com. Wir hören uns wieder in 10 Tagen und zwar am 2. September. Da gibt es eine Folge Kuhgut.
15:11
Zur Alkoholabhängigkeit. Es ist der erste Mittwoch im Monat. Da gibt es immer eine Folge, die sich nicht um Substanzen dreht, sondern eher andere Themen anspricht. Ich freue mich riesig. Bis dann. Tschüss. Das war Psychoaktiv. Euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Steffi.

