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Suchttherapeut werden: Weiterbildung, Voraussetzungen und Arbeitsfelder

Suchttherapie ist ein eigenes therapeutisches Berufsfeld mit einer spezialisierten Weiterbildung für die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Die Ausbildung richtet sich unter anderem an Fachkräfte aus Sozialer Arbeit, Psychologie und Medizin und verbindet suchtbezogene Diagnostik, therapeutische Methoden, Wissen zu komorbiden psychischen Erkrankungen und intensive Selbsterfahrung. Je nach Institut ist sie beispielsweise verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch, systemisch oder psychoanalytisch ausgerichtet. Anders als eine psychotherapeutische Approbation berechtigt der Abschluss allerdings nicht dazu, eigenständig eine heilkundliche Praxis zu führen.

Die Folge gibt einen Einblick in Ausbildung, Voraussetzungen und Arbeitsfelder von Suchttherapeutinnen und Suchttherapeuten und erklärt, warum die Weiterbildung eng mit der medizinischen Rehabilitation verbunden ist. Thematisiert werden Therapieplanung, Einzel- und Gruppenarbeit, soziale Bezugssysteme, Selbsterfahrung und die Besonderheit, Abhängigkeitserkrankungen besonders umfassend zu behandeln, ohne sämtliche psychischen Erkrankungen selbst diagnostizieren zu dürfen. Gleichzeitig geht es um die geringe Sichtbarkeit des Berufs und darum, dass spezialisierte suchttherapeutische Kompetenz außerhalb der Suchthilfe nicht immer ausreichend wahrgenommen wird. Deutlich wird: Suchttherapie ist keine verkürzte Form von Psychotherapie, sondern eine eigenständige Spezialisierung auf ein komplexes Krankheitsbild, dessen Behandlung medizinische, psychologische und soziale Perspektiven miteinander verbinden muss.


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Traumberuf Suchttherapeut

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PODCAST-METADATEN

Folge: 77
Erscheinungsdatum: 16.11.2023
Podcast: Psychoaktiv
Titel: Traumberuf Suchttherapeut
Sprecher: Stefanie Bötsch
Typ: Transkript

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Transkript Beginn

00:03

Genauso wie ich glaube, dass Suchttherapie-Ausbildungen deutlich intensiver sind, wenn man sie losgelöst von dem Master macht. Ich glaube, dass für dieses Krankheitsbild der Abhängigkeitserkrankung Suchttherapeuten großartig vorbereitete und ausgebildete Therapeuten sind.

00:42

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Psychoaktiv. Ich bin Stefanie Bötsch, ich bin Suchttherapeutin und spreche in diesem Podcast mit euch alle zwei Wochen über die verschiedensten Themen rund um psychoaktive Substanzen, Suchttherapie, Drogenpolitik und was mir sonst noch so einfällt und das alles auf einer wissenschaftlichen Basis.

01:11

Heute sprechen wir über ein Thema, das ich relativ häufig gewünscht wurde, wo ich mir aber ehrlich gesagt nicht ganz so sicher bin, ob das wirklich jeden meiner Zuhörerschaft interessiert. Denn heute sprechen wir über den Beruf des Suchttherapeuts oder der Suchttherapeutin.

01:28

wie man Suchttherapeut wird, was man da überhaupt alles kann, wenn man Suchttherapeut ist und naja, vielleicht auch, wenn man in Behandlung ist, was man von einem Suchttherapeut oder von einer Suchttherapeutin erwarten kann. Darüber möchte ich heute euch einen kleinen Überblick geben und wir starten auch sofort rein. Die Geschichte des Berufsbilds des Suchttherapeuten ist tatsächlich schon eine relativ lange und zwar geht es schon 40 Jahre zurück.

01:56

Denn früher gab es eine sehr ähnliche Ausbildung, allerdings hieß der Abschluss einfach anders. Der Abschluss hieß Sozialtherapeut mit verhaltenstherapeutischer Ausrichtung oder tiefenpsychologischer Ausrichtung, aber es war Sozialtherapeut. Allerdings gab es 2014 eine Reformation dieses ganzen Ausbildungsbereichs und dahingehend ist auch der Begriff des Sozialtherapeutens

02:20

verschwunden. Das liegt maßgeblich daran, dass es ja in unserem Hilfesystem tatsächlich auch sozialtherapeutische Einrichtungen gibt, diese allerdings nicht von der Deutschen Rentenversicherung und der Krankenkasse gezahlt wird.

02:38

Die Deutsche Rentenversicherung und die Krankenkasse sind aber im Prinzip die Institutionen, die die Ausbildung des Sozialtherapeut damals und jetzt Suchttherapeuten überhaupt anerkennen. Und die haben sich halt gesagt, naja, warum sollten wir…

02:53

Menschen mit einem Titel Sozialtherapie anerkennen, wenn wir eine sozialtherapeutische Einrichtung gar nicht finanzieren, weil das macht der überörtliche oder der örtliche Sozialhilfeträger. Das ist einfach eine andere Kostenstelle.

03:08

Und als dann 2014 diese ganzen Ausbildungen reformiert werden mussten, ging es im Prinzip auch darum, den Begriff des Sozialtherapeutens loszuwerden und ihn mit dem Begriff des Suchttherapeutens zu ersetzen. Also falls ihr euch, wie ich, immer gewundert habt, warum es ältere Kollegen und Kolleginnen gibt, die eben den Titel Sozialtherapeut tragen und warum es den eigentlich überhaupt nicht mehr zu finden gibt, das ist der Grund.

03:36

Wie ihr jetzt gerade wahrscheinlich auch schon rausgehört habt, gibt es innerhalb der suchttherapeutischen Ausbildung verschiedene Ansätze. Ich habe gerade schon die tiefenpsychologischen und die verhaltenstherapeutischen Ansätze genannt und es gibt außerdem noch psychoanalytisch und systemisch. Außerdem gibt es Institute, die sehr noch an einer anderen therapeutischen Methode angelehnt sind

04:04

Und zwar offiziell tiefenpsychologisch, systemisch, verhaltenstherapeutisch oder psychoanalytisch ausgeschrieben sind, aber eben noch mit einer anderen Methode arbeiten, wie zum Beispiel die Gestalttherapie oder Psychodrama. Das sind auf jeden Fall die zwei, die ich weiß. Kann sein, dass es noch andere gibt, aber das ist mir eben schon aufgefallen, dass es eben Institute gibt, die dahingehend auch noch andere Strömungen mit einfließen lassen. Musik

04:34

Was lernt man also in dieser Ausbildung? Die Inhalte sind von der Deutschen Rentenversicherung ziemlich klar festgesetzt. In der Ausbildung zum Suchttherapeuten

04:46

konzentriert man sich in der Diagnostik und im Krankheitsbild wirklich erstmal maßgeblich auf das Abhängigkeitssyndrom, wenn man jetzt die Theorie anschaut. Da baut man sich wirklich ein sehr umfassendes Wissen rund um die Diagnose auf, was da so alles mit rein spielt, wie die biografisch entstehen kann, wie die verschiedenen psychoaktiven Substanzen zu bewerten sind etc. Also wirklich alles, was man sich vorstellen kann rund um diese Diagnostik.

05:15

Außerdem beschäftigt man sich mit den komorbiden Störungen, also welche anderen psychischen Erkrankungen häufig mit dem Abhängigkeitssyndrom auftreten, wie die sich gegenseitig bedingen und auf was man da eben therapeutisch achten muss.

05:33

Außerdem schaut man sich auch an, wie die Diagnose und die Symptomatik des Abhängigkeitssyndroms Auswirkungen auf das Sozialsystem rund um den Patienten, der Patientin hat und auch, wie man am besten das soziale Umfeld in die Therapie mit einbindet. Dazu gibt es

05:49

grundlegendes therapeutisches Wissen, wie zum Beispiel Therapieplanung, wie man Einzel- und Gruppensitzungen gestaltet oder auch die Dokumentation. Man lernt alles, was man wissen muss zu den Rahmenbedingungen für Rehabilitation und macht natürlich, und das ist ein ganz, ganz großer Teil, viel Selbsterfahrung. Also man wendet erste Dinge an sich selbst an, aber auch hinterfragt sich als Therapeut oder als Therapeutin sehr intensiv und

06:18

um sich eben persönlich weiterzuentwickeln und auch einfach blinde Flecken von einem selbst zu minimieren. Die Ausbildung soll mindestens zwei Jahre oder maximal drei Jahre dauern, also immer so zwischen zwei und drei Jahre. Meine Ausbildung hat zweieinhalb Jahre gedauert. Und was ich etwas wild finde, die komplette Ausbildung ist mit einer Präsenzpflicht versehen und die wurde nur während Corona aufgelockert, wo aber eigentlich auch viele Institute gemerkt haben, hey,

06:46

Das funktioniert eigentlich ganz gut, auch Teile der Ausbildung, vor allem der ganze theoretische Teil, online zu machen. Allerdings wird das von der Deutschen Rentenversicherung und von dem Expertengremium, die sich eben immer die Ausbildungen anschauen, festgesetzt, dass immer alles in Präsenz sein muss. Also falls ihr euch wundert, warum es da keine Online-Angebote gibt, die Institute sind tatsächlich dazu aufgefordert, alles in Präsenz zu machen. Musik

07:15

Zu was berechtigt mich der Abschluss der suchttherapeutischen Ausbildung? Mit der suchttherapeutischen Ausbildung hat man keine Approbation. Das heißt, man kann nicht eigenständig heilend tätig werden. Man hat im Prinzip keine Heilerlaubnis. Das Einzige, was einem da übrig bleibt, wenn man das gerne selbstständig machen möchte, ist wirklich den Heilpraktiker für Psychotherapie dranhängen und dann mit einer Privatpraxis selbstständig machen. Eigentlich gibt es sonst keine andere Möglichkeit.

07:42

Denn grundlegend ist der Suchttherapeut, wie man ja auch schon ein bisschen aus den Hintergründen herausgehört hat, dazu da, dass man in medizinischen Rehabilitationen für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen arbeiten und das sowohl stationär, teilstationär oder ambulant oder eben in verschiedenen psychiatrischen Stationen, die sich mit Abhängigkeitssyndromen auseinandersetzen.

08:04

Allerdings treffe ich meine Kollegen und Kolleginnen in der Suchttherapie wirklich überall, sei es in der Prävention oder in der Beratung. Also an sich zieht es auch einfach viele Suchttherapeuten und Suchttherapeutinnen in jeden Bereich des Suchthilfesystems. Aber trotz allem ist die Ausbildung wirklich dafür da, dass man heilend tätig werden darf und zwar in medizinischen Rehabilitationen und in psychiatrischen Einrichtungen. Musik

08:35

Wenn man dann seine Suchttherapeutin-Abschlussprüfung nach zwei bis drei Jahren erfolgreich bestanden hat, dann darf man heilend tätig werden. Das ist im Rahmen der sozialen Arbeit auch der einzig offizielle Beruf, wo man wirklich so heilend tätig werden kann. Es gibt auch noch andere Bereiche, da kenne ich mich auch nicht ganz so gut aus, aber so richtig offiziell, dass die Deutsche Rentenversicherung, die Krankenkasse dich als Heilberuf bezeichnen,

09:02

ausrufen sozusagen, das ist eben der Suchttherapeut. Man hat aber keine Approbation, das heißt, man darf nicht selbstständig tätig werden in dem Sinne, aber man darf innerhalb des Hilfesystems heilen tätig werden. Bei der Suchttherapeuten- Ausbildung ist es so, dass man mit dem Abschluss immer maßgeblich das Abhängigkeitssyndrom behandelt. Aber ich habe ja auch schon ein bisschen bei den Inhalten erwähnt, dass man komorbide Störungen

09:31

lernt und diese dementsprechend auch mitbehandeln darf. Allerdings dürfen wir andere Erkrankungen nicht diagnostizieren.

09:43

So, und welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um Suchttherapeut werden zu können? Erstmal muss man schauen, ob man die Voraussetzungen erfüllt. Der notwendige Abschluss für die Ausbildung ist entweder ein Master in Psychologie oder ein Diplom in der Psychologie oder jetzt auch nach dem neuen System ein Master in Psychotherapie. Es kann sein, Bachelor in Sozialer Arbeit mit der staatlichen Anerkennung oder ein Diplom in der sozialen Arbeit sein.

10:11

Oder man kann die Approbation in Medizin haben.

10:16

Wie das genau zustande gekommen ist, weil sich vielleicht manche jetzt wundern, warum man auf der einen Seite einen Master in Psychologie braucht, aber nur in Anführungszeichen Bachelor in sozialer Arbeit, das liegt tatsächlich an der Umstellung des Bologna-Prozesses. Und da wurde halt geschaut, weil früher war halt eben Diplom die Voraussetzung, was denn das Äquivalent zum Diplom ist. Und in der sozialen Arbeit war es halt die soziale Arbeit, also der Bachelor plus die staatliche Anerkennung.

10:44

Außerdem, neben diesen Abschlüssen, braucht man zwölf Monate Arbeitserfahrung im Suchtbereich,

10:51

Es wird ein Aufnahmegespräch geführt, um eine Eignung zu prüfen und man braucht eine Stelle, eine Arbeitsstelle, in der man 50 Prozent in einer ambulanten, stationären oder teilstationären Rehabilitation arbeitet. Bei mir war das damals noch so, dass man auch 200 Stunden in der Reha machen konnte und sonst zum Beispiel, wie ich das gemacht habe, in der Drogenberatung arbeiten konnte.

11:16

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das immer noch so zählt. Ich habe neulich von einer Followerin gehört, die das wirklich auch so macht und bei der es immer noch so ist. Mein letzter Stand war eigentlich, dass das nicht mehr erlaubt war und dass das eine Sonderregelung war,

11:32

für diese Übergangszeit, denn dass man jetzt pflichtmäßig 50 Prozent in einer Reha arbeiten muss, ist sehr neu eingeführt. Das wurde eingeführt, als ich die Ausbildung gemacht habe und ich bin letztes Jahr fertig geworden. Es gibt als kleine Besonderheit auch so eine Kombination, dass man die Suchttherapeutenausbildung integriert in einen Master machen kann. Das heißt, dass man mit der Suchttherapeutenausbildung eben dann ECTS, also ECTS,

11:58

credit points für den master sammelt das gibt es einmal in köln das ist ein master of science und in frankfurt als master of arts und am ende geht man eben raus mit einem doppelten abschluss man haft auf der einen seite der suchttherapie abschluss und auf der anderen seite wenn man eine masterarbeit abgibt hat man eben auch noch den master abschluss

12:23

So viel erstmal kurz und knackig zu meiner Ausbildung beziehungsweise zur Ausbildung zum Suchttherapeuten im Allgemeinen. Ich glaube, super viele können sich gar nicht vorstellen, was dieses Berufsfeld alles bedeutet. Und auch wenn es vielleicht für manche ein bisschen trocken oder nicht wichtig war, fand ich es einfach gut, auch mal in meinem Podcast darzustellen. Möchte aber vielleicht am Ende

12:45

Ende dieser Podcast-Folge noch so ein paar Meinungen und Gedanken und Probleme mit dieser Ausbildung teilen. Also vielleicht erstmal zu meiner persönlichen Erfahrung mit dem Doppelabschluss Master- und Suchttherapie. Ha, ich werde oft gefragt, ob ich das empfehlen kann und tatsächlich finde ich das eine super schwere Frage, weil auf der einen Seite sage ich

13:08

Nee, ich würde es nicht mehr so machen. Ich würde lieber die Ausbildung und den Master getrennt machen.

13:16

Und zwar, ja, ich würde es einfach bei einer anderen Ausbildungsstelle gerne machen und gleichzeitig mich eine Zeit lang nur auf diese Ausbildung konzentrieren und dann getrennt davon vom Master. Auf der anderen Seite finde ich bis heute diese extreme Zeitersparnis, die einem damit einhergeht, extrem sexy und…

13:37

Weiß nicht, ob ich es wirklich anders machen würde mit dem Wissen von jetzt, weil ich natürlich das super cool fand, dass ich das so kompakt bekomme. Allerdings habe ich schon das Gefühl, dass sowohl ein Niveau, das man nach einem normalen Master bekommt, nicht ganz erreicht wurde, genauso wie ich glaube, dass Suchttherapieausbildungen deutlich intensiver sind, wenn man sie losgelöst von einem Master macht. Also das ist meine ganz persönliche Meinung.

14:05

Eine andere Sache, die ich jetzt auch schon öfter gehört habe, wo ich vielleicht auch noch mal kurz ein paar Sätze dazu da lassen möchte, ist, dass ich schon öfters mitbekommen habe, was ich total schade finde, dass Suchttherapeuten so als minderwertige Therapeuten angesehen werden und ich kann das schon verstehen unter dem Aspekt natürlich, dass die Psychotherapeutinnen-Ausbildung…

14:29

viel größer und intensiver ist und man geht auch mit einer Approbation raus. Keine Frage und auch dieses Wissen zu den einzelnen psychischen Erkrankungen viel größer ist nach der Psychotherapie-Ausbildung. Aber wenn man sich jetzt mal anschaut, dass sich in der Ausbildung zum Suchttherapeuten über drei Jahre so intensiv mit dem Abhängigkeitssyndrom und wie das mit anderen Erkrankungen zusammenhängt,

14:56

auseinandergesetzt wird, glaube ich, dass für dieses Krankheitsbild der Abhängigkeitserkrankung Suchttherapeuten großartig vorbereitete und ausgebildete Therapeuten sind für diese Sachlage. Und das möchte ich an dem Punkt betonen.

15:13

Ja, einfach mal eine Lanze brechen für meine Berufsgruppe. Weil die sind, und das ist vielleicht auch gleich mein nächster Punkt, Suchttherapeuten sind so eine super unsichtbare Berufsgruppe. Wir haben keine Lobby, gefühlt keine Lobby. Ich habe sie auf jeden Fall nur nicht gefunden. Und wir fallen so voll durchs Radar. Mir fällt das zum Beispiel auf, ich wollte mich, ich weiß noch gar nicht, ich habe noch gar keine Rückmeldung bekommen, aber ich wollte mich auf eine ADHS-Fortbildung bewegen.

15:43

die kostenlos war, es waren zwei Abendvorträge, wollte ich mich gerne anmelden. Und es ist halt für Psychotherapeuten in Ausbildung und Psychotherapeuten. Und ADHS ist ja was, was super häufig in Verbindung mit

16:00

Substanzgebrauchsstörungen einhergeht. Das heißt, ich möchte natürlich auch gerne mich dahingehend mehr fortbilden. Und jetzt bin ich mal gespannt, wirklich, ob die mich annehmen, weil so aus meiner Erfahrung werde ich eher nicht angenommen, weil die mit Suchttherapie nicht so viel anfangen können oder das nicht einordnen können. Aber es ist halt einfach Fakt, dass wir in den Psychiatrien und Rehas

16:22

Ja, genau.

16:40

weil Suchttherapeuten meiner Meinung nach da durchaus von ihrer Ausbildung befähigt sind, bei diesen Ausbildungen mitzukommen und da super viel für sich zu gewinnen und vor allem viel für die Patienten und Patientinnen mitzunehmen und weitergeben zu können, werden aber halt aufgrund ihres Abschlusses

16:59

dafür oft nicht zugelassen. Und ich finde eigentlich, dass wenn Fortbildungen für Psychotherapeuten in Ausbildung offen sind, die eigentlich auch für Suchttherapeuten offen sein sollen. Also sollte auf jeden Fall mehr in die Diskussion rücken, meiner Meinung nach.

17:23

Ich bin aber unterm Strich total happy mit meiner Berufswahl und freue mich schon total darauf, was ich alles noch lernen darf und habe mir auch schon viele Fortbildungen ins Auge gefasst, die mich weiterentwickeln sollen als Therapeutin. Da freue ich mich einfach wahnsinnig drauf.

17:42

Ja, für mich gibt es bald ziemlich berufliche Veränderungen. Da werde ich sicher noch mal zu einem anderen Punkt ein bisschen mehr drüber reden. Aber grundsätzlich finde ich die Suchttherapie ein großartiges Feld und hoffe sehr und mal schauen, ob ich mich irgendwann mal auch dahingehend mehr betätige, außer dass ich darüber informiere, dass Suchttherapeuten auch einfach mehr Rechte zugesprochen werden, was so die Behandlungsflexibilität angeht. Das fände ich super cool.

18:10

Und ja, dann sind wir hier schon auch am Ende dieser Folge. Ich hoffe, ihr konntet euch einen kleinen Übersicht machen.

18:19

was Suchttherapeuten eigentlich sind, welche Richtungen es gibt, was für Ausbildungen es gibt, was diese Ausbildung beinhaltet, wo man Suchttherapeuten findet und was für Voraussetzungen man auch mitbringt. Darum ging es nämlich in dieser Folge und falls ihr nichts mehr verpassen wollt, beziehungsweise auch ein bisschen hinter die Kulissen schauen wollt, dann könnt

18:43

Dann könnt ihr gerne meinen neuen Newsletter abonnieren. Ich packe euch den Link in die Shownotes. Da gibt es ein bis zweimal im Monat, eher einmal im Monat, eine kleine Zusammenfassung über den Monat zu mir, was so alles passiert ist.

18:59

was ich für zusätzliche Gedanken habe, vielleicht mal einen Buchtipp, vielleicht mal ein Zitat. Im Prinzip alles, was mich so über den Monat begleitet. Und ich freue mich, wenn ihr da Interesse habt und ich das mit euch teilen darf. Und sonst hören wir uns in zwei Wochen wieder. Ich freue mich drauf. Tschüss! Das war Psychoaktiv, euer Drogen- und Alkoholpodcast mit Stephanie Bötsch.

19:43

Musik


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